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„Hilden liest“ geht in die zweite Runde

Vorlesewettbewerb startet : „Hilden liest“ geht in die zweite Runde

Hildener Grundschüler können sich ab sofort wieder für den virtuellen Lesewettbewerb anmelden. Die Macher geben Tipps, worauf die Nachwuchsvorleser achten sollten.

Gedacht war der virtuelle Lesewettbewerb im vergangenen Jahr eigentlich als Überbrückung, als Notfallplan in der Corona-Krise. Damit Kinder trotzdem zeigen können, wie toll sie schon lesen können. Dass die Krise und die damit verbundenen Veranstaltungsabsagen sowie Kontaktbeschränkungen auch zwölf Monate später noch unser Leben bestimmen, konnten Marina und Alexander Schorn damals nicht wissen.

2021 steht weiterhin unter den Einschränkungen, die die Pandemie mit sich bringt. Deshalb kann ein Vorlesewettbewerb vor Publikum und Jury wieder nicht stattfinden, deshalb gibt es „Hilden liest“ auch in diesem Jahr wieder. „Wir wurden von verschiedenen Teilnehmern des letzten Jahres gefragt, ob wir das nicht noch einmal machen möchten. Da wir ganz Erheblich auf die Mithilfe Dritter angewiesen sind, mussten wir das natürlich erst klären, aber z.B. die Bücherei (Textauswahl, Jury, Sieger-Ehrung) hat praktisch sofort zugesagt“, erklärt Marina Schorn. Die Anmeldephase läuft aktuell. Wer eine Grundschulklasse besucht, kann sich noch bis Sonntag, 18. April, im Internet unter www.hallo-02103.de/hilden-liest-2021 einschreiben.

„Die Texte können in der Zeit vom 23. bis 30. April in der Stadtbücherei abgeholt werden“, sagt Alexander Schorn. Unmittelbar ab Erhalt der Umschläge könne das Video erstellt und übermittelt werden. „Der Einsendeschluss ist Montag, 10. Mai, die Sieger-Ehrung ist am 26. Juni.“

Jeder Teilnehmer gewinnt etwas: „Wir haben in der ersten Aktion gesehen, wie sehr die von den Siegeln angetan waren, also bekommen alle Kinder bekommen eine Teilnahme-Urkunde mit einem Siegel, dann nicht gebrochen werden muss. Die drei Besten jeder Jahrgangsstufe erhalten zusätzlich Sachpreise und Siegerurkunden, es werden also insgesamt zwölf Gewinner ermittelt“, berichtet Marina Schorn.

Und so läuft der Wettbewerb ab: „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen einen versiegelten Umschlag mit dem Text und eine Anleitung. Die Eltern filmen ihr Kind aus einer selbst gewählten Perspektive – keine Frontale notwendig. Das ,Brechen’ des Siegels muss auf der Aufnahme sein, Schnitte sind nicht zugelassen. Wir empfehlen daher dringend, das Handy vor Aufnahmebeginn in Flugmodus zu stellen. Die Aufnahme wird uns dann digital überstellt, wir stellen die dann der Jury zur Verfügung und löschen alles mit Abschluss des Wettbewerbs“, erklärt Alexander Schorn.

Und welche Tipps haben die Machen von „Hilden liest“ für die Teilnehmer? „Natürlich sein. Die Figuren spüren. Den Rhythmus der Erzählung fühlen. So lesen, als ob man einem anderen etwas erzählen möchte“, erklärt Marina Schorn.

Aber warum haben Marina und Alexander Schorn überhaupt einen Lesewettbewerb ins Leben gerufen? „In erster Linie, weil unser Kind gerne liest, und wir das natürlich fördern möchten. Er hätte so oder so an einem Wettbewerb teilgenommen, wenn die stattgefunden hätten. Lesen ist essentiell. Es regt die Fantasie an, wie kein Film es je könnte. Ein Mensch, der Lesen mag, ist ein glücklicher Mensch. Er kann in den Büchern viele verschiedene Leben erleben“, sagt Marina Schorn.