Klimastreik in Hilden Hildener gehen fürs Klima auf Straße

Hilden · Nach der Kundgebung auf dem Ellen-Wiederhold-Platz am Rathaus zogen die Demonstranten über die Berliner und Hochdahler Straße weiter durch die Innenstadt.

Hilden: Hildener gehen fürs Klima auf die Straße​
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Hildener gehen fürs Klima auf die Straße

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Foto: Tobias Dupke

Symbolträchtig um fünf vor zwölf startete am Freitagmittag der Klimastreik in Hilden. Zwischen Rathaus und Bürgerhaus, also zwischen Verwaltung und Rat (der lange Zeit im Bürgerhaus getagt hatte) kamen rund 100 Hildener zusammen, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Organisiert hatte die Demo der BUND Hilden im Namen von „Fridays for Future“.

„Der Klimawandel ist da, das hat nicht zuletzt das Starkregenereignis im vergangenen Jahr gezeigt“, erklärte Bürgermeister Claus Pommer. Daher dürfe der Klimaschutz nicht aus dem Fokus geraten, auch nicht im Kleinen. Jeder müsse seinen Beitrag leisten. „Der Klimawandel ist da, wir müssen dagegen steuern.“

Der Fraktionschef der Bürgeraktion Ludger Reffgen spitzte die Situation weiter zu: „Hilden hat ein akutes Klimaproblem.“ Der Rat habe 2019 den Klimanotstand ausgerufen – „doch was ist in den vergangenen drei Jahren passiert? Nicht viel!“ Daher sei es gut, dass nun so viele Menschen zum Klimastreik gekommen seien: „Als Lautsprecher“. Die beiden Theresienschülerinnen Vivien und Ida bedankten sich bei allen, die gekommen seien, „um für unsere Zukunft zu kämpfen“.

Oma Veronika von den „Omas gegen rechts“ brachte es auf den Punkt: „Wir haben gelebt, als gebe es kein Morgen. Wir haben das alles verursacht. Und nun haben wir die Pflicht, eine lebenswerte Erde zu hinterlassen.“

 Der Klimastreik in Hilden führte nach der Kundgebung auf dem Ellen-Wiederhold-Platz unter anderem über die Berliner Straße.

Der Klimastreik in Hilden führte nach der Kundgebung auf dem Ellen-Wiederhold-Platz unter anderem über die Berliner Straße.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

Nachdem auch noch weitere Redner ihre Sicht auf die Situation geschilderte hatten, setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung. Vom Ellen-Wiederhold-Platz aus gingen die Teilnehmer durch den Innenhof des Rathauses vorbei an der Plastik „Unser kleiner Planet“ des Bildhauers Bernd Altenstein. Über die Berliner und Hochdahler Straße führte die Demonstration durch die Mittelstraße und dann wieder über die Berliner Straße zurück.

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