Pfandflaschen in Hilden In Hilden sollen Pfandringe getestet werden

Hilden · Hilden soll in den kommenden Monaten die ersten Pfandringe erhalten. Sie werden an die Mülleimer angebracht, damit Pfandsammler nicht im Abfall herumwühlen müssen und die Flaschen nicht auf dem Boden abgestellt werden.

 Wülfrath hat solche Pfandringe an einige Mülleimer angebracht.

Wülfrath hat solche Pfandringe an einige Mülleimer angebracht.

Foto: Stadt Wülfrath

Mit knapper Mehrheit haben die Mitglieder des Umweltausschusses einer Testphase für Pfandringe in Hilden zugestimmt. Sie sollen zunächst in der Innenstadt installiert werden. Auf den Ringen, die an Mülleimern befestigt werden, können leere Pfandflaschen abgestellt werden. Immer mehr Menschen wühlen sich durch den Abfall in Mülleimern, um an die Flaschen zu gelangen – das müssen sie dann nicht mehr machen. Der Rat muss in seiner Sitzung am Dienstag, 13. Dezember, noch zustimmen.

Auch in Hilden herrsche die Kultur des „Pfand daneben“-Stellens, erklärte Hannah Hammer für die SPD, die den Antrag eingebracht hatte. Aktuell landeten die Flaschen jedoch neben den Mülleimern, werden weggetreten, gehen kaputt: „Das können wir durch Pfandringe vielleicht verhindern.“ Während die Grünen und die FDP die Idee mittrugen, befürchten die Christdemokraten Vandalismus und verweisen wie die Bürgeraktion (BA) darauf, dass viele Städte bereits Pfandringe getestet hätten, jedoch seien „alle gescheitert“, erklärte BA-Politikerin Doris Spielmann-Locks.

Baudezernent Peter Stuhlträger schlug vor, Pfandringe zunächst an der Gabelung und am Fritz-Gressard-Platz testweise zu installieren. Das soll in den nächsten Monaten passieren.

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