Arbeitsniedelegung am Dienstag So wirkt sich der Streik auf Hilden und Haan aus

Auch am Dienstag haben einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung gestreikt. Außerdem blieben die meisten Rheinbahn-Busse stehen. Ein Überblick.

 Die Rheinbahn streikt seit Montag.

Die Rheinbahn streikt seit Montag.

Foto: Tobias Dupke

Bauhof, Nahverkehr, Hallenbad, Kitas – am Dienstag haben in Hilden und Haan wieder Beschäftigte des öffentlichen Dienstes gestreikt. Viele von ihnen sind am Morgen mit Bussen vom Bahnhof in Hilden zur Kundgebung nach Mönchengladbach gefahren.

Durch die Arbeitsniederlegung gab es in Hilden und Haan Einschränkungen. In Hilden war beispielsweise die Kita Kunterbunt/Traumquelle an der Lortzingstraße geschlossen. Auch der Bauhof war betroffen. Der Müll wurde zwar abgeholt, und auch die Sperrmüllabfuhr lief laut Stadt ohne Einschränkungen. Geschlossen beziehungsweise nicht besetzt waren jedoch der Wertstoffhof, die Straßen- und Kanalunterhaltung, die Grünunterhaltung- und pflege sowie die Bauhofverwaltung. „Die Innenstadtreinigung wird durchgeführt, die Bezirksreinigung ist nicht besetzt“, erklärte eine Stadtsprecherin. Auf den Friedhöfen seien die angesetzten Beisetzungstermine durchgeführt worden. Auch die Beisetzungen am Mittwoch seien vorbereitet worden.

Auch Mitarbeitende der Stadtwerke Hilden haben am Dienstag ihre Arbeit niedergelegt. Das führte dazu, dass das Unternehmen den Badebetrieb ab 10 Uhr einstellen musste. Das betraf laut einer Sprecherin nicht nur den öffentlichen, sondern auch den Schul- und Vereinsbetrieb.

Im öffentlichen Nahverkehr fuhren in Hilden nur die Busse der Linien 782 und 785. Alle anderen Linien wurden bestreikt. Einschränkungen gab es auch im Bahnverkehr beim RE47, die S-Bahnen jedoch fuhren nach Plan.

In Haan wurden die städtischen Kitas bestreikt. „Die Streikbereitschaft der Beschäftigen in den städtischen Kitas ist nach wie vor sehr hoch. Glücklicherweise können wir am zentralen Standort der Kita Märchenwald für insgesamt drei Gruppen eine Notbetreuung anbieten“, erklärte ein Stadtsprecher am Dienstag.

Die Gewerkschaft Verdi fordert 10,5 Prozent mehr Lohn. Die dritte Verhandlungsrunde im Tarifstreit startet am kommenden Montag, 27. März.

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