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Hilden/Haan: Schnee lässt viele Bäume umstürzen

Hilden Haan : Schnee lässt viele Bäume umstürzen

Was Kinder und Spaziergänge freut, bedeutet viel Arbeit für Feuerwehr und Polizei. Denn viele Bäume stürzten unter der Schneelast um. Die A46 Richtung Düsseldorf war über Stunden gesperrt.

Schnee – wie schön. Über Nacht waren die weißen Flocken gefallen, was in unseren Breiten ja nur noch selten genug geschieht. Viele Hildener und Haaner freuten sich an der weißen Pracht bei einem Spaziergang bei schönstem Sonnenschein.

Feuerwehren und Polizei waren dagegen besonders gefordert. Denn unter der Schneelast stürzten zahlreiche Bäume um und blockierten Wege und Straßen.

 In der Ehlenbeck in Gruiten wurde der Bereich zwischen den Hausnummern 16 und 22 bis Stipps Teich durch das Ordnungsamt gesperrt.
In der Ehlenbeck in Gruiten wurde der Bereich zwischen den Hausnummern 16 und 22 bis Stipps Teich durch das Ordnungsamt gesperrt. Foto: Feuerwehr Haan

Für die Aufräumarbeiten war die Autobahn 46 zwischen Wuppertal-Sonnborn und Haan-Ost in Fahrtrichtung Düsseldorf für Stunden gesperrt, berichtete die Autobahnpolizei Düsseldorf mit Sitz in Hilden. Die Spuren in der Gegenrichtung waren frei.

 In HIlden war die Feuerwehr gut sechs Stunden im Einsatz und räumte neun umgestürzte Bäume weg.
In HIlden war die Feuerwehr gut sechs Stunden im Einsatz und räumte neun umgestürzte Bäume weg. Foto: Tobias Dupke

Die Kreispolizei Mettmann sprach von rund 60 Schnee-Einsätzen. Es habe aber nur sehr wenige schwere Unfälle gegeben.

Die Hauptstraße in Erkrath und die Ruhrstraße in Heiligenhaus waren wegen umgestürzter Bäume für Stunden gesperrt.

Für die Feuerwehr in Hilden begann ein arbeitsreicher Tag bereits um 6 uhr in der Früh, erzählte ein Sprecher der Wehr. Insgesamt zersägten die Einsatzkräfte bis Mittag neun Bäume und räumten die Hindernisse aus dem Weg. Glücklicherweise sei niemand zu Schaden gekommen. Auch die Sachschäden seien nur gering gewesen.

Hilden liegt 44 Meter über dem Meeresspiegel, Haan 213 Meter. Das macht bei solchen Wetterlagen viel aus. Die Feuerwehr Haan war gestern seit 6.46 Uhr im Einsatz, um im gesamten Stadtgebiet umgestürzte Bäume und Äste zu beseitigen, berichtet Mirko Braunheim, stellvertretender Leiter der Haaner Feuerwehr: „Nach den starken Schneefällen in der Nacht waren diese unter der Last des Niederschlags umgestürzt oder abgebrochen. Meist blockierten sie Straßen und Wege. Bis Mittag wurden 20 Einsatzstellen gemeldet.“

Da in der Ehlenbeck in Gruiten von einer Vielzahl schneebedeckter Bäume eine Gefahr ausgeht, wurde der Bereich zwischen den Hausnummern 16 und 22 bis Stipps Teich durch das Ordnungsamt gesperrt. „Alle vom gesperrten Bereich betroffenen Familien wurden persönlich über die Sachlage informiert und bekommen umgehend  eine Mail mit der Bitte den Weg bitte nur im äußersten Notfall zu nutzen“, teilte dei Haaner Stadtverwaltung mit. Sie bittet die Bevölkerung die Absperrungen zu beachten und den Bereich nicht zu betreten.

Ein Schwerpunkt der Feuerwehreinsätze in Haan war zunächst am Morgen die Ittertalstraße, wo mehrere Bäume und größere Äste die Fahrbahn blockierten. Mit Kettensägen machten die Retter die Bahn wieder frei. Später wurden   Einsatzstellen am Tückmantel und im Haaner Bachtal abgearbeitet. Insgesamt waren 28 Kräfte im Einsatz.