Hilden liest Vier Grundschüler gewinnen digitalen Vorlesewettbewerb

Hilden · Der Vorlesewettbewerb „Hilden liest“ hat seine Sieger gefunden. Sie wurden am vergangenen Samstag in der Stadtbibliothek am Nove-Mesto-Platz in vier Kategorien geehrt. Teilnehmen durften Grundschüler von der ersten bis zur vierten Jahrgangsstufe.

 Die Sieger von „Hilden liest“ stehen fest.

Die Sieger von „Hilden liest“ stehen fest.

Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Die Mädchen können in diesem Alter offensichtlich etwas besser lesen als das vermeintlich starke Geschlecht. Unter den Siegern war mit Jonas Mölle (4. Klasse) nur ein Junge. Es gewannen den Wettbewerb außerdem Paula Bote (3. Klasse), Isabella Evertz (2. Klasse) und Jule Jäcker (1. Klasse). Geehrt wurden jeweils die besten drei Teilnehmer eines Jahrgangs – sieben Mädchen und fünf Jungen.

Und so lief der Wettbewerb ab: Die Kinder erhielten einen mit echtem Siegel verschlossenen Umschlag. Darin steckte ein altersgerechter Text, der vor laufender Kamera ausgepackt und vorgelesen werden musste. Die Texte wählten die Mitarbeiter der Stadtbibliothek aus, die Qualität der gefilmten Vorlesungen bewertete eine Jury. Insgesamt reichten mehr als 70 Eltern Beiträge ein.

Eigentlich war „Hilden liest“ aus der Not geboren worden. Marina und Alexander Schorn, Eltern eines Grundschulkindes, hatten den Wettbewerb im ersten Corona-Jahr ins Leben gerufen. Ursprünglich sollte er nur 2020 stattfinden und vergleichbare Veranstaltungen einmalig ersetzen. Das Besondere an dem Konzept: Der Wettbewerb kann dank der Technik auch mit Abstand und sogar in Quarantäne funktionieren. Da viele andere Wettbewerbe in den Jahren darauf nicht wiederbelebt wurden, scheint aus der Notlösung eine Dauerlösung zu werden. Mittlerweile steht fest, dass „Hilden liest“ jährlich stattfinden soll. Die Stadtbibliothek, von Beginn an eingebunden, dürfte auch zukünftig der Ort der Ehrung bleiben.

(elk)
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