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Hilden: Hilden: Die City ist eine große Baustelle

Hilden : Hilden: Die City ist eine große Baustelle

Viele Wohnungsbauprojekte entstehen gerade in der Innenstadt. Die Nachfrage ist laut Investoren ungebremst.

Die RP gibt einen Überblick, wo was wie lange noch gebaut wird.

Jacobushof Auf Hildens derzeit größter Baustelle geht es voran. Das Bauunternehmen Elsemann aus Geldern errichtet den Rohbau für 70 Eigentumswohnungen mit Passivhausstandard an der Hochdahler- und der Mühlenstraßen. Die Firma Evohaus investiert rund 21 Millionen-Euro in ein innovatives Energiegewinnquartier. "Ende 2015 können die ersten Erwerber einziehen", versichert Sandra Munz, Verkaufsleiterin des beauftragten Maklers Corpus Sireo: "Die Nachfrage ist gut." Preis: Ab 2150 Euro/Quadratmeter zuzüglich Erbbauzins.

Pfarrzentrum St. Jacobus Das neue Gemeindezentrum hat den Grundriss einer Muschel (Zeichen des Namenspatrons der Gemeinde) und liegt direkt neben dem Jacobushof. Bislang läuft alles so, wie es soll. Dann könnte die Gemeinde im Frühsommer 2016 in den architektonischen Hingucker einziehen. Dort sind vier Gruppenräume, ein Pfarrsaal, zwei Nachbarschaftszentren, Küche und Pfarrbüro untergebracht.

Walder Straße 7 Rheinwerk Immobilien plant auf dem Grundstück ein modernes, schickes Wohn- und Bürohaus mit acht Eigentumswohnungen und zwei Büroeinheiten. Die Preise für die Wohnungen liegen zwischen 189 000 Euro bis 449 000 Euro, berichtet Maklerin Bettina Thimm. Die Bauarbeiten sollen im Februar/März beginnen. Das Haus soll im März 2016 auf jeden Fall fertiggestellt sein.

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Mittelstraße 17 Die Drogerie-Kette Müller aus Ulm hat das ehemalige Hertie-Kaufhaus gekauft. Ab Frühjahr 2015 soll das Gebäude umfassend saniert werden und eine neue Fassade zur Mittelstraße hin erhalten. Im Erd- und Untergeschoss (rund 3500 Quadratmeter) will Müller Drogerieartikel, Parfüm, Schreib-, Spiel- und Haushaltswaren anbieten. Auf dem Dach gibt es rund 50 Parkplätze. Müller ist in Deutschland mit 511 Filialen vertreten. "Hilden ist für uns interessant, weil wir uns in Nordrhein-Westfalen breiter aufstellen wollen", sagte eine Unternehmenssprecherin. Am Kronengarten Auf dem Parkplatz hinter C&A entsteht ein zweistöckiges Wohn- und Geschäftshaus. Der bestehende H&M-Markt will erweitern. Zusätzlich sind rund 400 Quadratmeter Einzelhandel sowie zwei Wohnungen im Obergeschoss geplant. Mitte 2015 soll das Haus bezugsfertig sein, sagt Dr. Peter Schnatenberg, Bauherr und Geschäftsführer der Rathskeller Immobilien GmbH. Am Kronengarten/Heiligenstraße Die Firma Tecklenburg aus Düsseldorf plant auf dem Eck- und einem Nachbargrundstück ein Wohn- und Geschäftshaus mit zwei Ladenlokalen und 18 Wohnungen. Die Wohnungen sollen ab 2800 Euro pro Quadratmeter aufwärts kosten, barrierearm und teils auch rollstuhlgerecht sein, sagt Geschäftsführer Philipp Tecklenburg. Er will rund sieben Millionen Euro investieren. Heiligenstraße/Südstraße Die Firma Waldner Wohnungsbau aus Langenfeld baut an der Ecke zwölf Eigentums- und zwei Penthouse-Wohnungen (Projekt "vis-à-vis"). Ende 2015 können die Eigentümer und Mieter in ihre Wohnungen einziehen, verspricht Geschäftsführer Alois Waldner. Wegen der beengten Platzverhältnisse steht der Baukran teilweise auf der Straße.

Schwanenstraße 15-17 Die Nöcker Grundbesitz GmbH aus Haan baut auf einem 2700 Quadratmeter (ehemalige Firma Frauenhof) mitten im alten Stadtzentrum und direkt an der Itter 16 Eigentumswohnungen, verteilt auf fünf Häuser. Preis: 3400 bis 3500 Euro pro Quadratmeter. Wegen der Nähe zur Itter werden die geplanten Gebäude in einer "weißen Wanne" aus wasserdichtem Beton errichtet und stehen 30 Zentimeter höher als üblich, erläutert Geschäftsführer Christoph Nöcker.

Am Feuerwehrhaus 2 Auf dem Eckgrundstück baut die städtische Wohnungsbaugesellschaft WGH ein Haus mit vier Zweiraum- und drei Vierraumwohnungen und einem Aufzug. Im Herbst 2015 sollen die ersten Mieter die Sozialwohnungen beziehen. Investitionsvolumen: rund 1,7 Millionen Euro. Die Kaltmiete darf zu Vertragsbeginn maximal 5,75 Euro pro Quadratmeter/Monat betragen.

Kirchhofstraße 28 Auf dem Grundstück baut die WGH ebenfalls Sozialwohnungen. Geplant ist ein Mehrfamilienhaus mit acht barrierefreien Wohnungen für Familien mit Kindern. Ein zweites Haus erhält aus Kostengründen keinen Aufzug. Investitionsvolumen: rund 1,86 Millionen Euro. Die WGH kann die Sozialwohnungen nur deshalb bauen, weil der Stadtrat beide städtischen ihrer Wohnungsbaugesellschaft übertragen hat.

(RP)