Ausstellung Bandbreite 2022: „Zwischenräume“

Hilden · Die Vernissage im Haus Hildener Künstler ist am Samstag, 23.April, um 16 Uhr. Die „Bandbreite“ ist eine Ausstellung der besonderen Art.

 Ein großes, komplexes Bild: Blick in den Ausstellungsraum im Künstlerhaus Hofstraße 6.

Ein großes, komplexes Bild: Blick in den Ausstellungsraum im Künstlerhaus Hofstraße 6.

Foto: H6

Alle zwei Jahre haben die Vereinsmitglieder des Haus Hildener Künstler, Hofstraße 6 die Möglichkeit, ein gemeinsames, großes Kunstwerk zu erstellen. Der Name beschreibt das Konzept: Dicht an dicht werden die Arbeiten der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler zu einem großen, komplexen Bild zusammengefügt, das wie ein Band den ganzen Ausstellungsraum umgreift und dadurch eine sehr eigene Bildästhetik erhält. Pandemiebedingt musste die Biennale mit dem Thema „Zwischenräume“ von 2020 auf 2022 verschoben werden. Festgelegt sind bei dieser Ausstellung nur das Format 24 x 30 cm und die Umsetzung auf einem Material, das sich rahmen lässt. Die Künstler waren frei in der Wahl ihrer Techniken und ihrer Interpretationsweisen des Themas, so werden Malerei, Collagen, Fotos, Tuschezeichnungen, Bleistiftillustration, Drucke und vieles mehr zu sehen sein. Es können auch Arbeiten mit Objektcharakter dabei sein, das heißt, sie dürfen den Rahmen sprengen und dreidimensional sein. Es entsprach bisher dem Konzept der Bandbreite, dass der einzelne Künstler mit seiner Arbeit zurücktritt zugunsten des gemeinsamen Ganzen. Das ist diese Mal anders. Als Neuerung kann man parallel zum Band, das entsteht, solange die Ausstellung läuft, auch den Urheber des individuellen Werks erkennen. Die öffentliche Vernissage ist am Samstag, 23. April, um 16.00 Uhr. Öffnungszeiten: Samstag 14 bis 18 Uhr, Sonntag 11 bis 18 Uhr sowie Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für den Besuch gelten die tagesaktuellen Regelungen der Corona Schutzverordnung NRW.

Der Verein Haus Hildener Künstler hat seinen Sitz im Fachwerkhaus Hofstraße 6. Es liegt im Hildener Stadtpark. Der Textilfabrikant Fritz Gressard (1839-1923) ließ es 1901 als Kutscherhaus für sein Pferd und seine Kutsche erbauen. Heute gestalten Künstler in den elf Ateliers ihre Kunstwerke. Im Ausstellungsraum stellen sie Bilder und Kleinplastiken aus.

Der angrenzende, weiträumige, parkähnliche „Skulpturengarten“ ermöglicht es plastisch arbeitenden Künstlern ihre „Skulpturen“ in jährlich wechselnden Ausstellungen zu präsentieren. Das H6 steht unter Denkmalschutz.

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