Schule in Hilden Bakterien in Trinkwasser – Stadt spült Leitungen

Hilden · Im Trinkwasser eines Hildener Gymnasiums sind Bakterien des Stamms Pseudomonas aeruginosa nachgewiesen worden. Schüler sollen Wasser von Zuhause mitbringen.

 Petrischalen mit Pseudomonas aeruginosa – die Bakterien zeigen ein „grünes, schleimiges Wachstum“.

Petrischalen mit Pseudomonas aeruginosa – die Bakterien zeigen ein „grünes, schleimiges Wachstum“.

Foto: dpa/Armin Weigel

Um die Verunreinigung des Trinkwasser durch Pseudomonas-Bakterien im Helmholtz-Gymnasium Hilden (HGH) zu bekämpfen, spült die Stadt die Leitungen täglich intensiv durch. „Zunächst bis Montag, dann soll das Ergebnis der Untersuchung einer weiteren Wasserprobe vorliegen“, erklärt ein Stadtsprecher.

Flankiert werde die Spülung durch weitere Maßnahmen, die alle mit dem Kreisgesundheitsamt vereinbart worden seien. So sollen beispielsweise die sogenannten Perlatoren (Strahldüse des Wasserhahns) geprüft und ausgetauscht werden. „Die Maßnahmen gelten so lange, bis durch entsprechende Untersuchungen nachgewiesen wurde, dass keine Belastung durch Bakterien mehr besteht.“

Am Dienstag wurde bekannt, dass im Trinkwasser des HGH Bakterien des Stamms Pseudomonas aeruginosa nachgewiesen worden waren. Laut Stadt seien sie für gesunde Menschen nicht gefährlich, jedoch für immungeschwächte. Die Schüler sollten „Augen und offene Wunden nicht mit Trinkwasser ausspülen“. Außerdem sollte das Wasser nicht getrunken werden – „zur Vorsicht bei nicht ,erkannten‘ Wunden im Mundraum.“

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