Hilden BA: Leere Ladenlokale zu Kitas umbauen

Hilden · Die Versorgung mit Kindergartenplätzen in Hilden ist schlecht. Die geplante Groß-Kita im Holterhöfchen wird nicht Ende 2022, sondern erst 2023 fertig. Deshalb macht die Bürgeraktion Hilden jetzt einen unkonventionellen Vorschlag, um den Kita-Ausbau voranzutreiben.

 2013 machte Architekt Christof Gemeiner Vorschläge zur Umnutzung des Steinhäuser Zentrums.

2013 machte Architekt Christof Gemeiner Vorschläge zur Umnutzung des Steinhäuser Zentrums.

Foto: Christof Gemeiner

117 Überbelegungen, 44 Kinder ohne Betreuungsplatz, Wartezeiten von mehr als sechs Monaten: Die Versorgung mit Kita-Plätzen ist schon seit Jahren schlecht. Dazu kommt eine schlechte Nachricht von Jugenddezernent Sönke Eichner: Die geplante Groß-Kita im Holterhöfchen wird nicht Ende 2022, sondern erst 2023 fertig. Deshalb macht die Bürgeraktion Hilden jetzt einen unkonventionellen Vorschlag, um den Kita-Ausbau voranzutreiben. Die Verwaltung soll prüfen, ob leerstehende oder ungenutzte Einzelhandelsflächen einstweilen oder dauerhaft für eine Kita- oder Großtagespflege-Nutzung in Frage kommen könnten und entsprechend umgewidmet werden können. Fraktionsvorsitzender Ludger Reffgen denkt dabei etwa an das Steinhäuser Centrum am Fritz-Gressard-Platz. Das Obergeschoss steht schon seit vielen Jahren leer. 2016 hatte Architekt Christof Gemeiner – im Auftrag der Stadtverwatlung – konkrete Vorschläge und Pläne gemacht, wie das ehemalige Möbelhaus umgebaut und neu genutzt werden könnte. Der Stadt selbst sind die Hände gebunden. Sie hoffte mit den Vorschlägen, Eigentümer und Mietern einen Impuls zu geben. Reagiert wurde auf die Vorschläge von Gemeiner nicht