Hilden BA fordert Tempolimit auf Elberfelder Straße 

Hilden · Die B228 zwischen Hilden und Haan gilt laut Polizei als sogenannter Unfallhäufungspunkt. Die Bürgeraktion fordert daher ein Tempolimit von 50 km/h.

 Zuletzt gab es am 30. August einen schweren Unfall auf der Elberfelder Straße: zwei Verletzte und 75.000 Euro Schaden.

Zuletzt gab es am 30. August einen schweren Unfall auf der Elberfelder Straße: zwei Verletzte und 75.000 Euro Schaden.

Foto: Polizei

Die Unfallkommission der Polizei hat in Hilden die Elberfelder Straße (B228) im Bereich der Zufahrt Waldkaserne als Unfallhäufungspunkt identifiziert. Dort kracht es demnach besonders häufig. Die Bürgeraktion (BA) Hilden fordert deshalb nun ein Tempolimit auf der Bundesstraße zwischen Hilden und Haan.

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit betrage auf der Elberfelder Straße außerorts durchgehend 70 km/h, erklärt die BA im Antrag. Durch eine Temporeduzierung auf 50 km/h könne die Verkehrssicherheit auf der schnurgeraden  Strecke im Bereich der stark frequentierten Einmündungen zum Waldbad, zur Waldschenke, den Tennisplätzen und zur Waldkaserne spürbar verbessert werden. „Die Fußgängerampel an der Parkplatzzufahrt alleine reicht nicht aus, um zu verhindern, dass es in dem Bereich besonders häufig kracht“, erklärt BA-Fraktionsvorsitzender Ludger Reffgen.

Nach Meinung der Antragsteller würden durch eine entsprechende Regelung die Interessen der Verkehrsteilnehmer und die Funktion der Straße kaum beeinträchtigt, die Verkehrssicherheit hingegen deutlich erhöht. Deshalb fordere die BA, die Lage zunächst gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde und dem Landesbetrieb Straßen.NRW zu überprüfen und auf dem Abschnitt ein verschärftes Tempolimit zu verhängen, oder „alternativ andere Maßnahmen, die einer Verbesserung der Verkehrssicherheit dienen, vorzuschlagen“.

Die Bürgeraktion hatte eine Geschwindigkeitsbegrenzung an dieser Stelle bereits früher beantragt, sich jedoch mit der Forderung gegenüber der Stadt und den zu beteiligenden übergeordneten Behörden nicht durchsetzen können. Reffgen bedauert, dass es immer erst vermehrt zu Unfällen kommen müsse, bevor in Deutschland eine brisante Verkehrssituation entschärft werde.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Neue Straßennamen in Übergangsphase
Zwei Monate nach der Umbenennung des Agnes-Miegel-Wegs berichtet ein Anwohner von seinen positiven und negativen Erfahrungen. Neue Straßennamen in Übergangsphase
Aus dem Ressort