Arbeiten liegen im Zeitplan Ärger um Baustellen-Umleitung in Hilden steht vor dem Ende

Hilden · Aufatmen können die Anwohner der Schumann- und der Schubertstraße Ende April – wenn das Wetter mitspielt. Denn dann endet die Baustelle auf der Hochdahler Straße und mit ihr die Nutzung der verbotenen Umleitungsstrecke.

Der Verkehr auf der Schubertstraße ist durch die Baustelle immens.

Der Verkehr auf der Schubertstraße ist durch die Baustelle immens.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

Eigentlich sollten Schubert- und Schumannstraße nicht als Umleitungsstrecke genutzt werden, die Realität jedoch sieht anders aus. Aber damit dürfte bald Schluss sein, denn die Ursache steht vor ihrem Ende.

Seit Ende Januar verbessert die Stadt den Hochwasserschutz im Bereich zwischen Beethovenstraße und Bibelskirch. Die Hochdahler Straße ist dort komplett gesperrt. Die Umleitung führt weiträumig um die Baustelle herum. Doch wer die Schilder ignoriert und bis zur Absperrung fährt, nutzt in der Regel nicht wie vorgeschlagen den Schlenker über die Gerresheimer Straße, sondern fährt über Schumann- und Schubertstraße. Und das ist verboten, zumindest aus einer Richtung.

„Die Umleitung wird mit der Plantafel auf der Hochdahler Straße angekündigt und mit der Umleitungsbeschilderung einerseits über den Ostring und andererseits an der Richard-Wagner-Straße eindeutig beschildert. Von Erkrath aus kommend ist die Schumannstraße keine Umleitungsstrecke“, erklärt Udo Schielke, Leiter des Hildener Tiefbauamtes. Auf eine zusätzliche Beschilderung als Anliegerstraße, wie sie an der anderen Seite der Schuberstraße an der Ecke zur Beethovenstraße steht, hat die Stadt abgesehen. „Eine Beschilderung der Anliegerstraße würde den Verkehr, der sich nicht an die Umleitungsempfehlung hält, zu unzulässigen und gefährlichen Wendemanövern im laufenden Verkehr zwingen“, so Schielke weiter. Heißt also, dass die Autofahrer von Erkrath aus kommend an keinem Anliegerschild vorbeikommen. Rechtlich dürfen sie demnach auch durch die Schubertstraße fahren, ohne ein Anliegen zu haben. Andersherum ist es allerdings verboten und kostet 50 Euro Strafe – wenn sie denn erwischt werden. „Der Bereich wird von uns regelmäßig bestreift“, erklärt eine Polizeisprecherin. Allerdings hätten die Beamten auch noch viele andere Dinge zu tun, sodass sie nicht ständig überprüfen können, ob Autofahrer auch ohne Anliegen durch die Schubertstraße fahren. „Aber wir sind sensibilisiert.“

Die Baustelle an der Hochdahler Straße soll schon bald Geschichte sein: „Derzeit liegt die Baumaßnahme im Zeitplan, sodass die Freigabe der Hochdahler Straße im Laufe des 30. April geplant ist. Voraussetzung ist allerdings, dass die Witterungsverhältnisse die noch auszuführenden Arbeiten zulassen. Für den 30. April sind die erforderlichen Markierungsarbeiten, Restarbeiten in Randbereichen sowie die Räumung der baustellenbedingten Verkehrslenkung vorgesehen“, sagt Schielke.

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