Tier Der Woche: Hanni und Nanni - ein Notfall

Tier Der Woche: Hanni und Nanni - ein Notfall

Länglicher Kopf, schwarze Knopfaugen, Mäuseohren, kleine Vorderpfoten, lange muskulöse Hinterbeine - das ist der Chinchilla, ein possierlicher Geselle. Wegen seines feinen Pelzes waren Chinchillas schon fast ausgerottet.

Zwei dieser liebenswerten Tierchen sind Anfang des Jahres ins Hildener Tierheim eingezogen. Hanni und Nanni wurden 2004 geboren. Die wildfarbenen Mädels sind zwei ganz Neugierige, aber noch nicht handzahm. Mit viel Geduld und Ruhe gewinnt man sicherlich ihr Vertrauen. Schon jetzt lassen sie sich locken, zum Beispiel mit Haselnusszweigen. Das Tierheim wünscht sich für die beiden einen ruhigen Haushalt bei Menschen mit Erfahrung. Falls diese fehlt, beraten die Mitarbeiter gerne, bezüglich Käfig, Futter, Freigang... Es sind eben keine Kuscheltiere, keine zum Schmusen. Sie sind dämmerungs- und nachtaktiv. Aber der Mensch hat Freude, sie bei ihrem Treiben zu beobachten. Wie sie munter wuseln, rennen, klettern und in ihrem Gehege herum hüpfen. Chinchillas sind Meister der Körper- und Lautsprache. Zeigen Gefühle, wie Angst, Wut, Zorn und Neugier. Untereinander quieken sie leise, können aber auch mal laut werden - bei den Nicht-Artgenossen! nea

(nea)