Haan: Haaner heizten Schneemann ein

Haan: Haaner heizten Schneemann ein

Vier Haaner rund um den zwölfjährigen Jan Strate bildeten eines der ersten Teams, die es mit dem fernsehreifen Bösewicht "Arktos" aufnehmen durften. Das Ergebnis der Spielrunden ist ab dem 15. Mai zu sehen.

"Wir geben alles – zieh Dich warm an!" Mit äußerster Entschlossenheit trat jetzt ein Haaner Familienteam um Jan Strate beim Studio-Dreh in München gegen seinen missmutigen Gegenspieler Arktos an. Der Zwölfjährige stellt sich in der ZDF-Familienshow "4 gegen Arktos" mutig und entschlossen zahlreichen "bösen Aufgaben", die der Gegenspieler des kleinen Drachen Tabaluga sowie die Moderatorin Simone Reuthal ausgeheckt haben.

Junge Spielführer führt Team an

Weil der garstige Schneemann beim jungen Publikum von "tabaluga tivi" so beliebt ist, avancierte er zur Hauptfigur in der ganz neuen Familienshow "4 gegen Arktos". Darin tritt ein junger Spielführer zusammen mit drei von ihm ausgewählten Erwachsenen gegen diesen Bösewicht an. Es sind zahlreiche, durchaus anspruchsvolle Aufgaben zu lösen. Zu gewinnen gibt es entweder alles (2500 Euro) oder (fast) nichts, nämlich 100 Euro für die Eisdielen-Party.

Als eines der ersten Teams, die sich Arktos stellen, hat sich eine Formation aus Haan gefunden. Jan Strate und seine Mutter Heike, die zwar im vergangenen Jahr samt restlicher Familie nach Radolfzell an den Bodensee umgezogen, aber der Gartenstadt nach wie vor sehr verbunden sind, sowie der vom Haaner Sommer bekannte Klaus Eisner und der im Jugendhaus der Stadt Haan tätige Sozialpädagogik-Student Sven Szymanski nahmen die Herausforderung seiner Frostigkeit an.

Bereits im Februar wurde die Truppe gecastet und sofort für kampfstark befunden. "Sven ist einfach super cool, der schreckt vor nichts zurück", begründet Jan seine Entscheidung für den 28-Jährigen mit den Dreadlocks, den er noch von zahlreichen Ausflügen mit dem Jugendhaus kennt. "Und der Klaus ist einfach ein super Kumpel", attestiert er dem 50-jährigen Eisner, welcher jahrelang mit seinen Eltern Musik gemacht hat.

Mitte März mussten die "4 gegen Arktos" erstmals bei einem Außendreh in Jans neuer Heimat zeigen, ob sie es mit dem tückischen Schneemann aufnehmen können. Dabei waren Fähigkeiten wie Schokokuss-Fangen nur mit dem Mund, Merken von unendlich verschachtelten Sätzen, in denen Namen wie "Renate Schlaputtnik" und "Ernst Kowaltschik" vorkommen, und das Überwinden von sieben Metern mittels dreier Getränkekisten gefragt.

  • Haan : Verdächtigen ermittelt

"Das war total anstrengend, hat aber super Spaß gemacht", befand Jan am Ende des ersten Drehtages. Als ehemaliger Torwart der SSVg Haan ist es der Gymnasiast schließlich gewohnt zu kämpfen.

In der vergangenen Woche kam es dann zum endgültigen "Show-Down" im Produktions-Studio in München, was im gleichen Gebäude wie die berühmten Bavaria-Filmstudios in Unterföhring untergebracht ist. "Das war schon aufregend, mal hinter die Kulissen zu schauen", so der einhellige Kommentar des Teams, das vor echtem Publikum und laufenden Kameras Konzentration, Mut und Geschicklichkeit beim Bewältigen von reichlich ungewöhnlichen Aufgaben beweisen musste.

Ausgang wird noch nicht verraten

"Am stärksten war die Nummer mit der riesigen Kunststoff-Kugel", fand Jans Mutter. In der "Arktolonischen Megakugel" musste der Zwölfjährige, navigiert von Sven Szymanski, einen schwierigen Parcours durchlaufen.

Ob das Team um Jan Strate am Ende erfolgreich war, bleibt bis zur Sendung der 45-minütigen Show abzuwarten. "Schließlich soll es ja bis zum Schluss spannend bleiben", schmunzelt Klaus Eisner nach überstandener Dreh-Strapaze.

Doch so heiß, wie das Haaner Team auf diese ungewöhnliche Erfahrung war, wird es dem berühmten Schneemann bestimmt kräftig eingeheizt haben.

(RP)