1. NRW
  2. Städte
  3. Hilden

Hilden: Haan bei Einkommen weit vorn

Hilden : Haan bei Einkommen weit vorn

(höv) Laut Angaben des Statistikamts Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) verfügte im Jahr 2017 jeder Einwohner im Kreis Mettmann rein rechnerisch über ein verfügbares Einkommen von 25.478 Euro.

Das verfügbare Einkommen ist das Einkommen, das abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht.

Es stieg der Statistik zufolge im Vergleich zu 2016 um 811 Euro pro Kopf. Das sogenannte Primäreinkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögen stieg im Kreis laut Statistik im Vergleich zum Vorjahr 2016 um 1150 Euro je Einwohner auf 31.472 Euro.

Insgesamt belief sich das Primäreinkommen auf rund 15 Milliarden Euro, das verfügbare Einkommen auf rund zwölf Milliarden Euro – ein Plus von vier beziehungsweise 3,5 Prozent.

Bei den Kreisstädten liegt Haan sowohl kreis- als auch NRW-weit ganz vorn in der Statistik – mit einem verfügbaren Einkommen je Einwohner von 32.053 Euro, Rangziffer vier im Vergleich auf Landesebene.

Mit 39.062 Euro wies Attendorn im Kreis Olpe das höchste verfügbare Einkommen je Einwohner aller 396 Städte und Gemeinden in NRW auf. Schalksmühle im Märkischen Kreis (37.002 Euro) und Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss (33.719 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei.

  • Ein Abstrich wird genommen.
    Corona-Zahlen im Kreis Mettmann : Die Inzidenz gibt leicht nach
  • Landrat Thomas Hendele

⇥Archivfoto: Schümmelfeder
    Interview Thomas Hendele : „Eine höhere Kreisumlage ist die ‚Ultima Ratio’“
  • Entwicklung der Pandemie : Corona-Inzidenz in NRW steigt auf 79,2 - neun Städte über 100

Auf Haan folgt im Kreis die Stadt Ratingen mit rechnerischen 28.234 Euro verfügbarem Einkommen je Einwohner. Dahinter reihen sich Erkrath (26.196), Langenfeld (25.747), Heiligenhaus (25.590), Mettmann (25.155), Hilden (24.419), Wülfrath (23.793), Velbert (22.659) und Schlusslicht Monheim (21.726) ein.

Im Jahr 2017 verfügte jeder Einwohner in Nordrhein-Westfalen rein rechnerisch über ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 22.263 Euro.

Das verfügbare Einkommen ist als Indikator für die finanziellen Verhältnisse der Bevölkerung der Gemeinden zu verstehen und ermöglicht mittelbar Aussagen zur lokalen Kaufkraft, wobei die regionale Preisentwicklung unberücksichtigt bleibt.