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Große Bausteine für kleine Kinder

Hamann-Stiftung unterstützt Kita Nordlichter : Große Bausteine für kleine Kinder

Die Kindertagesstätte „Nordlichter“ begrüßt das neue Projekt „Chancengleichheit der Basiskompetenzen“. Es beinhaltet vier Pakete Großbausteine zur individuellen und inklusiven Förderung der Kinder. Dafür hat die Hamann Stiftung 3315,89 Euro gespendet.

Das Projekt passe super in das Motto der Hamann Stiftung „Junge Menschen stärken und Chancen stiften“. Reinhard Gatzke, Vorstand der Hamann Stiftung, erklärt: „Die Corona-Krise hat das Leben der Kinder massiv verändert und ihnen sehr viel abverlangt. Uns war es wichtig, mit den pädagogisch wertvollen Bausteinen mitzuhelfen, ihnen viel Spaß und Freude zurückzugeben.“

Die Kita „Nordlichter“ beschäftigt sich mit den Schwerpunkten Inklusion, Bewegung und Natur. Dadurch haben die Kinder alle einen sehr unterschiedlichen sozialen Hintergrund. Die Steine sollen dabei helfen, die Sensorik und Motorik als auch das Bildungsverhalten und Sozialverhalten der Kinder zu fördern. Sie bieten neue und verschiedene Förderungsmöglichkeiten. So erinnern die verschiedenen geometrischen Formen beispielsweise an Mathematik, erklärt Edith Wollmer, Leiterin der Nordlichter. „Die Kinder haben Spaß daran, neues Material zu erproben und können sich so auf eine Fantasie-Reise begeben. Die unterschiedlichen Wahrnehmungsbereiche und verschiedenen Fördermöglichkeiten werden dabei angeregt.“, so die Einrichtungsleiterin.

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Wollmer freut sich über die Spende und die Steine: „Die Steine sind mein Lieblingsspielmaterial. Egal, wo ich gearbeitet habe, ich wollte diese Steine schon immer haben und habe lange danach gesucht. Die Steine sind genau richtig für unsere Kita.“  Doch nicht nur Edith Wollmer freut sich über die Steine, sondern vor allem die Kinder. „Die Steine haben verschiedene Formen und Farben. Die sind toll. Ich baue einen Tunnel“, freut sich der vierjährige Anton.  So können die Kinder die Bausteine entweder frei nutzen oder angeleitet in Therapiestunden mit der Motopädin Angelika Schweiffer. „Die Therapiestunden sehen immer unterschiedlich aus, je nachdem welchen Förderbedarf ein Kind mitbringt. Im Moment betreuen wir einige Kinder mit Autismus, dabei geht es dann vor allem um Kontakt. So stärken die Kinder ihre Sozialkompetenzen und die Teamfähigkeit“, berichtet die Motopädin. Die Therapiestunden finden sowohl als Einzel- als auch als Gruppenstunden statt, um die bestmögliche individuelle Förderung zu ermöglichen.

   Zudem bringen die Steine auch verschiedene Herausforderungen in den unterschiedlichen Altersgruppen mit. Für die kleinsten Kinder stellt das Heben der Steine beispielsweise schon eine Herausforderung dar, da diese gerade mal so groß sind wie die Steine selbst. Auch wenn es aufgrund der Diversität der Kinder Herausforderungen gibt, gibt sich das Team der „Nordlichter“ stets Mühe und meistert Ihren Job mit großer Freude. Vor allem die Kinder profitieren, denn für diese ist die Inklusion normal, sodass alle gut miteinander auskommen.  So lernen nicht nur die Kinder etwas vom Team der „Nordlichter“, sondern auch das Team von den Kindern.

Die inklusive Tageseinrichtung „Nordlichter“ wird vom Verein und Träger „Freizeitgemeinschaft Behinderte und Nichtbehinderte“ betrieben. 117 Kinder werden von einem 34-köpfigen Team betreut. Dazu steht den Kindern eine 1100 Quadratmeter große Innenfläche, als auch eine 3000 Quadratmeter große Innenfläche zur Verfügung.  Neben dem Fachpersonal werden den Kindern Therapieräume, Fördermaterialien sowie barrierefreie Spielgeräte geboten.