Gottschalks Mühle Älteste Mühle Hildens ist ein lebendiges Denkmal

Hilden · Gottschalks Mühle an der Ecke Walder-/Elberfelder Straße ist weit über 700 Jahre alt. Dort wurde nicht nur Getreide gemahlen, sondern auch Farbenextrakte hergestellt. Heute kann man im Bergischen Mühlenkontor wohnen, arbeiten, tagen und feiern.

Älteste Mühle Hildens ist ein lebendiges Denkmal
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Älteste Mühle Hildens ist ein lebendiges Denkmal

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Foto: Stadtarchiv Hilden

1) Die Geschichte der Gottschalks Mühle reicht zurück bis ins 14. Jahrhundert. Christian von Krumbach, ein Kanoniker in Münstereifel, verpfändete die Mühle, den Mühlenhof und ein Waldstück an Friedrich III., den Erzbischof von Köln, um im Gegenzug eine lebenslange Erbrente zu erhalten. Die Mühle war eine herrschaftliche Zwangsmühle, das heißt, sie verpflichtete Bauern aus dem Umland dazu, hier ihr Korn gegen einen Obolus mahlen zu lassen. Das Wasserrad der Mühle wurde durch die Itter gespeist.