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Hilden: Frings Informatic aus Hilden für IT-Preis nominiert

Hilden : Frings Informatic aus Hilden für IT-Preis nominiert

Die Hildener Firma Frings Informatic Solutions wurde von der Zeitschrift Computerwoche für den Wettbewerb "Best in Cloud" als Finalist nominiert.

Bis zur Preisverleihung am 23. Oktober herrscht nun Spannung im Stammsitz in Kleinhülsen: "Ein Preis würde unser Produkt noch bekannter machen und das Thema ,Cloud' noch mehr pushen", sagt Marketing-Leiterin Sonja Schmitz und zeigt sich bereits über die Nominierung hocherfreut.

Der englische Begriff "Cloud" - zu deutsch: Wolke - steht für Speicherplatz im Internet. Privatpersonen, aber auch Unternehmen können ihre Dateien auf dem Server eines Dienstleisters ablegen und auf sie mit beliebigen Rechnern an jedem Ort der Welt darauf zugreifen. Darüber hinaus werden ganze IT-Strukturen angeboten, also auch Rechen- und Textverarbeitungsprogramme und andere Software.

Auch die Firma Frings, mit 120 Mitarbeitern in Hilden vertreten, bietet solche Dienstleistungen an. Nominiert wurde das Projekt "Virtuelle High Volume SAP Multichannel ACD", das die Frings-Software-Ingenieure für Deutschlands größten Pay-TV-Sender "Sky" entwickelt haben. Hinter diesem abstrakten Begriff steckt ein auf dem bei Unternehmen weit verbreiteten Programm SAP basierendes Telefonie-System, das in den Call-Centern von Sky genutzt wird. Es erlaubt den Centern, zu Stoßzeiten die Zahl ihrer Telefonisten zu erhöhen und zugleich weitere Kommunikationswege wie E-Mail und Fax zu nutzen.

"Die zwölf Standorte der Call-Center werden damit in eine Einheit gebracht", erläutert Volker Müller, Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortlich für die Bereiche Finanzen und Personal. "Das verschlankt Abläufe, weil die Wege kürzer werden und Informationen zentral bereit gestellt werden", sagt Müller. In vier Kategorien vergibt die Computerwoche ihre Preise. Die Kategorie, für die Frings nominiert wurde, hat mit zwölf weiteren Bewerbern besonders viele Kandidaten, berichtet Sonja Schmitz. Der Konkurrenzdruck ist hoch. Doch zeigt nicht zuletzt auch die hohe Zahl der Teilnehmer, "wie rasant dieses Thema an Fahrt aufnimmt", sagt Müller. Häufig gibt es Vorbehalte gegen Clouds, wird die Sicherheit der dort abgespeicherten Daten angezweifelt. Müller: "Die Entwicklung ist nicht aufzuhalten."

(arue)