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Feuerwehr Hilden lagert Rettungsdienst erneut aus

Corona-Maßnahme in Hilden : Feuerwehr lagert Rettungsdienst erneut aus

Die Feuerwehr hat einen zweiten Standort für die ausgelagerten Rettungswagen gefunden. Nachdem die ehemalige Wärmestube an der Schulstraße schon seit einiger Zeit feststand (wir berichteten), wird nun auch an der Walder Straße eine Übergangs-Wache eingerichtet.

Die Feuerwehr hat einen zweiten Standort für den Rettungsdienst gefunden. Nachdem ein Rettungswagen inklusive Besatzung bereits seit Dienstag in der ehemaligen Wärmestube neben dem Josef-Kremer-Haus der Awo stationiert ist, wird der zweite Rettungswagen voraussichtlich zum 1. Januar 2021 seinen Standort an die Walder Straße verlegen. In der dortigen Hausmeisterwohnung der Grundschule, die derzeit eine Großbaustelle ist, werden momentan alle Vorbereitungen dafür getroffen, teilte Feuerwehrchef Hans-Peter Kremer mit.

„Die Feuerwehr ist täglich mit mindestens zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Einsatz. Viele Maßnahmen zum Infektionsschutz wurden bereits getroffen: Die Fahrzeuge werden regelmäßig desinfiziert, die verschiedenen Teams dürfen beim Schichtwechsel nicht aufeinandertreffen, Sozialräume und Küche werden vor dem Wechsel der Schicht gründlich gereinigt“, erklärt Kremer. Da immer mehr Patientinnen und Patienten mit Corona-Symptomen versorgt und anschließend transportiert werden müssten, gehe die Feuerwehr Hilden jetzt zum zweiten Mal einen Schritt weiter und lagert die Rettungswagen aus. Bereits im ersten Lockdown im Frühjahr ist die Feuerwehr diesen Weg gegangen. Damals konnten die Rettungswagen an den Jugendtreffs am Weidenweg und im Area 51 stationiert werden.

„Auf diese Weise stellen wir sicher, dass die Feuerwehr und der Rettungsdienst in Hilden auch dann einsatzfähig bleibt, wenn es in einem Team einen Infektionsfall geben sollte“, erklärt Hans-Peter Kremer. „Wir sind froh, nach längerer Suche nun zwei Objekte gefunden zu haben, die unseren Anforderungen entsprechen und auch für mehrere Monate zur Verfügung stehen würden.“