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Feuerwehr-Falke Franklyn geht es noch nicht besser

Hilden : Feuerwehr-Falke Franklyn geht es immer noch nicht besser

Der junge Turmfalke war bei seinem ersten Flugversuch von dem Turm der Feuerwache Hilden abgestürzt und wurde von einem Feuerwehrmann gefunden. Er taufte ihn „Franklyn“ und rief die Tierrettung.

Sie nahm Franklyn mit und brachte ihn zu einer Pflegestelle im Tierheim Hilden. Dort wurde Franklyn erst einmal versorgt. Anschließend ging es zum Tierarzt.

Die Untersuchung hat ergeben, dass Franklyn sich einen Beckenbruch, einen leichten Bruch am Bein und einen entzündeten und geschwollenen Flügel zugezogen hat. Somit war vorerst unklar, ob der „Feuerwehrfalke“ jemals ein Leben ohne Schmerzen führen kann.

Aber auch nach zwei Wochen, so teilte Tierheim-Leiter Thomas Mielke der Rheinische Post mit, ist der Gesundheitszustand des jungen Falken weiterhin unverändert. Franklyn befindet sich also weiter in ärztlicher Behandlung und ist glücklicherweise stabil. Sollte er sich erholen, wird er sich allerdings ein neues Zuhause suchen und selbständig leben. Eine Rückkehr an seinen Geburtsort, den Turm der Feuerwache Hilden, ist somit ausgeschlossen.

Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass sich im Turm der Feuerwache ein Falken-Horst befindet. Turmfalken suchen sich häufig Felsnischen, alte Gebäude, Bäume oder eben Türme zum Brüten. Hat ein Turmfalkenpaar einmal einen guten Platz gefunden, kehren sie dort jedes Jahr zur Brutzeit zurück. Zwei bis sechs Eier werden dann jedes Jahr gebrütet. Dies ist abhängig vom Alter des Paares oder von den Jagderfolgen.

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Denn Turmfalken haben den „Rüttelflug“ perfektioniert. Dabei bleibt der Falke in der Luft stehen und späht den Boden ab. Findet er etwas geht es in den Sturzflug auf die Beute. Manche Falken erreichen dabei Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h.

Vor allem in den Städten lautet das Ziel der Turmfalken Kleinnager. Außerhalb der Stadt können aber auch Insekten, andere Vögel und Reptilien das Ziel sein. 50.000 Turmfalkenpaare gibt es in Deutschland. Schätzungen vermuten 5000 bis 8000 in Nordrhein-Westfalen.