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Ferienjobs dürfen Schüler nicht überfordern

Hilden/Haan : Ferienjobs dürfen Schüler nicht überfordern

Bei der Vergabe von Ferienjobs müssen Unternehmen jedoch einige Regelungen beachten: 13- und 14-Jährige dürfen in den Ferien nur bis zu zwei Stunden pro Tag leichtere Tätigkeiten ausführen. 15- bis 17-Jährige dürfen bereits bis zu acht Stunden pro Arbeitstag jobben.

In den Ferien bessern sich viele Jugendliche aus Hilden und Haan ihr Taschengeld auf. „Viele Unternehmen bieten Schülerinnen und Schülern, die ihr Taschengeld aufbessern und einen ersten Eindruck von der Arbeitswelt gewinnen wollen, Ferienjobs an. Das klappt in der Region Düsseldorf oft sehr gut, weil der Unternehmensbesatz vor Ort äußerst hoch und vielfältig ist“, erklärt Verena Malarek, Referentin für Rechtsberatungen der IHK Düsseldorf. Bei der Vergabe von Ferienjobs müssen Unternehmen jedoch einige Regelungen beachten: 13- und 14-Jährige dürfen in den Ferien nur bis zu zwei Stunden pro Tag leichtere Tätigkeiten ausführen, also zum Beispiel Zeitungen und Werbeprospekte austragen, im Haushalt und Garten helfen, Kinder und/oder Haustiere betreuen, Botengänge übernehmen oder Nachhilfeunterricht geben. 15- bis 17-Jährige dürfen bereits bis zu acht Stunden pro Arbeitstag, maximal 40 Stunden in der Woche und 20 Arbeitstage im Jahr arbeiten. Für beide Gruppen gilt, dass die Eltern dem Ferienjob zustimmen müssen. Schüler können während der Ferien sozialversicherungsfrei einer Tätigkeit nachgehen, wenn diese im Vorhinein auf drei Monate oder 70 Arbeitstage pro Kalenderjahr begrenzt ist (aufgrund der Corona-Pandemie gilt für den Zeitraum vom 1. März bis 31. Oktober eine Begrenzung von vier Monaten oder 102 Arbeitstagen).