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Fahrschule "Go!" über ein besonderes Programm

Hildener Fahrschule : Agentur für Arbeit unterstützt Fortbildungen

Alte Arbeitsplätze werden abgebaut, neue entstehen, und auf dem sich strukturell verändernden Markt werden zusätzliche Qualifikationen immer bedeutender. „Keine sinnvolle Qualifizierung sollte am Geld scheitern“, sagt Karl Tymister, Vorsitzendes Mitglied der Geschäftsführung Agentur für Arbeit Mettmann.

Seiner Meinung nach ist das sich fortwährende Weiterbilden von hoher Bedeutung. Rechtzeitiges Agieren sei wichtig: „Im Beruf muss man immer aktuelle Techniken beherrschen, um auf der Höhe der Zeit zu bleiben“. Nur dann hat man Chancen auf dem Arbeitsmarkt, erläutert er. Von diesen sind auch Rafael Mionskowski und seine Mitarbeiter überzeugt. Er ist Inhaber der Fahrschule „Academy Go!“ und ermöglicht, mit Kooperation der Agentur für Arbeit, Weiterbildungen für seine Angestellten. Die Fahrlehrer Josefine Pausch und Michael Truong, schätzen diese Möglichkeit sehr. Beide besuchten eine Fahrlehrerausbildungsstätte in Leverkusen, um die Lizenz CE zu erwerben. Diese erlaubt ihnen, Kraftfahrzeugführer auszubilden. „Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind deutlich größer, immer mehr Kraftfahrzeugfahrer müssen ausgebildet werden, Personal dafür gibt es jedoch wenig“, sagt Truong. Bereits mehrere Jahre sind er und Kollegin Josefine Pausch Teil des Teams. „Langjährige Mitarbeiter fördert man gerne“, sagt Inhaber Rafael Mionskowski. Wie seine Frau Melanie Mionskowski erzählt, sei die Kooperation zwar an einige Vorraussetzungen gebunden, aber gehe unkompliziert und schnell. „Viele haben ein falsches Bild von der Agentur für Arbeit und Hemmungen, dort anzurufen. Für uns hat sich dieser Schritt aber gelohnt“, erklärt sie. Auch wenn das Thema autonomes Fahren immer näher in Richtung Realität und Normalität rückt, sind sie davon überzeugt, dass weit ausgebildete Fahrlehrer nicht um einen Job bangen müssen. „Auch wenn sich das Berufsbild ändert, braucht der Mensch Anweisung im Umgang mit Autos. In welchem Bereich diese liegen, wird sich zeigen“, ergänzt Tymister. Dass Fahrlehrer mit hohen Qualifikationen dabei Vorteile haben, liegt für ihn auf der Hand. „Dieser Berufszweig ist nur ein Beispiel. Jegliche Bereiche ändern sich und deswegen ist es um so wichtiger, in den bestehenden Arbeitsmarkt zu investieren und ihn der Bewegung anzupassen.“ Unterstützt von der Agentur für Arbeit konnten so 2018 bereits 49 Fälle unterstützt werden.