In der Reformationskirche Hilden Kirche ruft zu Friedensgebet für Ukraine auf

Hilden · Die evangelische Kirchengemeinde Hilden lädt angesichts des russischen Einmarschs in die Ukraine zu einem Friedensgebet an diesem Donnerstag, 24. Februar, 18 Uhr, ein.

 Das Friedensgebet beginnt an diesem Donnerstag, 24. Februar, um 18 Uhr in der Reformationskirche.

Das Friedensgebet beginnt an diesem Donnerstag, 24. Februar, um 18 Uhr in der Reformationskirche.

Foto: Zelger, Thomas

„Angesichts der sich zuspitzenden Situation in der Ukraine, folgen wir dem Aufruf des Präses der Evangelischen Landeskirche in Rheinland, Pfarrer Dr. Thorsten Latzel und laden zu einem Friedensgebet in die Reformationskirche ein“, erklärt Thorolf Haas von der Hildener Gemeinde. Los geht es an diesem Donnerstag, 24. Februar, um 18 Uhr. In der Reformationskirche am alten Markt gelten die 3G-Regel und Maskenpflicht, hieß es weiter.

„Die von der russischen Regierung befohlene gewaltsame Invasion in die Ukraine bewegt viele Menschen in unseren Gemeinden“, schreibt Präses Thorsten Latzel auf seinem Facebook-Kanal. In einem Brief an die 643 Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland erinnert Latzel an die Hoffnung, dass Christus den Menschen entgegen den Erfahrungen von Krieg und Gewalt in der Welt seinen Frieden zusagt.

Nach Angaben des ukrainischen Grenzschutzes sind russische Bodentruppen in die Ukraine vorgedrungen. In mehreren nördlichen Regionen und von der annektierten Halbinsel Krim aus habe die Armee mit Panzern die Grenze passiert. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat im ganzen Land den Kriegszustand ausgerufen.

Die Nato will angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine ihre Luft-, Land-, und Seestreitkräfte im Osten verstärken und geht in den Krisenmodus. „Wir haben beschlossen (...) zusätzliche Schritte zu unternehmen, um die Abschreckung und Verteidigung im gesamten Bündnis weiter zu verstärken“, heißt es in einer am Donnerstag verabschiedeten Erklärung der 30 Bündnisstaaten. Alle Maßnahmen seien und blieben aber „präventiv, verhältnismäßig und nicht eskalierend“.

(tobi)