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Hilden: Erstes Weindorf hat sich gelohnt

Hilden : Erstes Weindorf hat sich gelohnt

An langen Tischen sitzen sich die Besucher auf dem Dr. Ellen-Wiederhold-Platz gegenüber, stoßen miteinander an und genießen ihren Wein. Eine Jazzband sorgt für die musikalische Untermalung. Erstmals haben die Winzer beim Weindorf ihre Stände abseits des Markttreibens der Innenstadt aufgebaut. Eine gute Entscheidung, wie Kilian Bopp betont. "Das ist hier überschaubar und schafft eine Atmosphäre. Das ist ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zu den vergangenen Jahren. Der Weinbauer aus der Pfalz kultiviert seine Reben biologisch. "Und wir geben uns Mühe, das Beste daraus zu machen." Stolz ist er auf seinen Cuvée und den Cabernet blanc. "Weil das besonders gute Weine sind."

Französische Traubensorten baut Michael Hammen in seinen Weinbergen in Rheinhessen an. "Wir haben uns auf Chadonnay und Auxerrois sowie Burgunder spezialisiert, weil er in Deutschland gerne getrunken wird." Der Burgunder und die leichteren Rieslingweine sind bei seinen Hildener Gästen besonders gefragt. "Bei diesem Wetter trinken die Leute auch gerne Sekt."

Für einen Weißwein hat sich Christa Szallies entschieden. "Zwei verschiedene habe ich probiert und der Grauburgunder hat mir am besten geschmeckt." Die Hildenerin ist gezielt gekommen, um einen guten Wein zu kaufen. "Den weißen trinke ich inzwischen lieber, als den roten. Er ist leichter und gut bekömmlich."

Winzer Michael Hammen ist zufrieden mit der Resonanz auf seine Produkte. "Der Markt hat ein gutes Konzept und diesmal ist auch das Wetter perfekt." Er kommt seit sieben Jahren nach Hilden und hat schon oft gefroren.

(domi)