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Einzige echte Chance für Hildens Opposition

Kommentar : Eine realistische Chance

Das wird ein spannender Wahlkampf und eine noch spannendere Wahl: Sollten sich die Hildener Parteien außerhalb der SPD tatsächlich auf einen gemeinsamen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl 2020 einigen, hat dieser gute Karten, Birgit Alkenings an der Verwaltungsspitze abzulösen.

Einzel-Kandidaten hätten sich die Stimmen streitig gemacht und damit der Amtsinhaberin einen Vorteil verschafft. Mit nur einem überparteilichen Kandidaten wird die Luft für Birgit Alkenings dünner. Jetzt hängt vieles an der Allianz für Hilden, die mit Claus Munsch bereits einen eigenen Kandidaten ins Rennen geschickt hat. Zieht er sich zurück? Und wie entscheiden sich die Grünen? Sie reiten derzeit auf einer Sympathie- und Wählergunstwelle durch die Parlamente – diese Stimmung dürfte sich bis 2020 halten und sich auf die Wahl in Hilden auswirken. Ein eigener Kandidat der Umweltpartei hätte in dieser Situation auch bei uns eine reelle Chance.

tobias.dupke@rheinische-post.de