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Einschulungen finden in Hilden wohl auch nur in kleinem Kreis statt

Hilden : Planung: Einschulung im Sommer wohl auch nur in kleinem Kreis

Mit diesen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie müssen Grundschülern rechnen.

Christiane Gierke kommt vom Regen in die Traufe. Zuerst muss die Leiterin der Elbsee-Grundschule sicherstellen, dass die Viertklässler ab Anfang Mai nach den Corona-Hygienestandards unterrichtet werden können, dann muss sie schauen, wie alle anderen Schüler irgendwann wieder im Klassen- oder Gruppenverbund gemeinsam lernen dürfen. Dass Großveranstaltungen bis Ende August verboten sind, sorgt für ein weiteres Problem: Mitte August nämlich werden die neuen i-Dötzchen eingeschult.

„Normalerweise kommen dann rund 300 Menschen zusammen“, rechnet Gierke zusammen. Kinder aus den höheren Klassen bereiten ein Programm vor und führen es auf dem Schulhof oder bei schlechtem Wetter in der Turnhalle auf. Eltern, Großeltern und andere Verwandte schauen vorbei. Das dürfte als Großveranstaltung gelten und deswegen verboten sein.

Aber Gierke, die auch Sprecherin der Hildener Grundschulen ist, verspricht den neuen Schülern, dass der Tag „in jedem Fall unvergesslich wird. Wir werden uns im Kollegium etwas einfallen lassen.“ Aber nun muss sie erst einmal zusehen, dass die Hygienevorschriften und Abstandsregeln ab Anfang Mai eingehalten werden. Danach setzt sie sich mit ihren Kollegen zusammen und denkt über die Einschulung nach.

Und über die Abschlussfeier für die Viertklässler. Vor den Ferien wird es wohl keine mehr geben. Es gebe ja die Möglichkeit, später im Jahr zu feiern und das Ganze nachzuholen. „Als Weihnachtsfeiern vielleicht“, sagt Gierke. Alle anderen Veranstaltungen und Klassenfahrten sind übrigens abgesagt.