Einbruch in Knaacks Büdchen

Hilden : Unbekannte versuchen in Knaacks Büdchen einzubrechen

Ein paar Tage dem Brand an Heiligabend hat eine Nachbarin zwei dunkel gekleidete Männer beobachtet. Die Unbekannten hatten das Rolltor aufgehebelt.

Einbrecher haben in der Nacht zu Freitag versucht, in Knaacks Büdchen am Lindenplatz einzudringen, berichtet die Polizei. Bei ersten Vorbereitungen zur Geschäftseröffnung gegen 3.15 Uhr wurde festgestellt, dass Unbekannte zuvor ein Rolltor zum Kiosk mit Gewalt in die Höhe gehebelt und mit mehreren aus dem Gehweg ausgehobenen Gehwegplatten unterfüttert hatten, um in die Geschäftsräume eindringen zu können. Der Einbruch blieb aber offenbar im Versuch stecken.

Die Beamten machten eine Nachbarin ausfindig, die die Diebe beobachtet hatte. Sie hatte gegen 2.30 Uhr zwei dunkel gekleidete Männer mit Kapuzenjacken gesehen, als diese am Rolltor des Kiosks hebelten.

Gerade als einer dieser Männer unter dem hochgehebelten Rolltor ins Gebäude eindringen wollte, bemerkten die Unbekannten die Frau und liefen sofort zu Fuß über den Lindenplatz in Richtung Richrather Straße davon. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 02103  898-6410.

Bereits Heiligabend hatte es einen Schwelbrand in Hildens ältestem Kiosk gegeben. Das Feuer war gegen 9 Uhr entdeckt worden. Die Feuerwehr war mit 25 Mann mehrere Stunden im Einsatz.

Ein Mann namens Knaack hatte den Kiosk 1928 am Lindenplatz eröffnet. Er ist eine Institution in Hilden. Wolfgang Kesseler übernahm das Geschäft 1999 und ist erst der dritte Inhaber innerhalb von fast 90 Jahren.

Seit Herbst 2017 sucht er einen Nachfolger. Die Stadt Hilden hat ein Mitspracherecht, was die künftige Nutzung angeht. Ihr gehört das Erbpacht-Grundstück, auf dem der Kiosk steht.