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Hilden: Diese Wohnungen werden 2018 fertig

Hilden : Diese Wohnungen werden 2018 fertig

In Hilden werden wieder öffentlich geförderte und Mietwohnungen gebaut. Die RP stellt einige Projekte vor.

Erst wollten die Bewohner nicht ausziehen, dann machten Nachbarn Probleme. Eigentlich wollte die Wohnungsbaugesellschaft Hilden (WGH) schon im Juli 2014 mit dem Abriss des Altbaus an der Kirchhofstraße 28 starten. Zwei Jahre gingen ins Land. Das kostet Zeit - und Geld. "Die Baukosten (voraussichtlich rund 1,966 Millionen Euro) sind im Vergleich zur ersten Planung mittlerweile um 60.000 Euro gestiegen", berichtet WGH-Geschäftsführer Andre von Kielpinski-Manteuffel. Geld sei bei der außergerichtlichen Einigung nicht geflossen - nur die Planung wurde geändert. Die acht öffentlich geförderten Wohnungen sollen im Herbst fertig sein. Die Kaltmiete darf anfangs maximal 5,75 Euro/Quadratmeter betragen. Das Belegungsrecht hat die Stadt Hilden. Das Grundstück hatte die Kommune ihrer Tochtergesellschaft übertragen. Sonst könnte die WGH keine Sozialwohnungen bauen. Für das Vorhaben wurde ein öffentliches Baudarlehen in Höhe von 971.000 Euro bewilligt.

Auf dem Grundstück Hochdahler Straße 228 (gegenüber der Einmündung Bibelskirch) lässt die WGH ein Mehrfamilienhaus mit Niedrigenergie-Standard und elf öffentlich geförderten Wohnungen errichten. Investitionsvolumen: rund 2,22 Millionen Euro. Dafür müssen einige Bäume fallen. Die Politik hat grünes Licht gegeben und der WGH das städtische Grundstück übertragen. Baurecht besteht bereits. Die Bauarbeiten sollen Mitte des Jahres beginnen. Für das Vorhaben hat die WGH ein öffentliches Baudarlehen in Höhe von knapp 1,5 Millionen Euro beantragt.

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An der Hochdahler Straße/Ecke Nordstraße errichtet die Tecklenburg GmbH ein Mehrfamilienhaus mit - ungewöhnlich genug - 24 Mietwohnungen (zwischen 70 und 90 Quadratmetern groß). Das Büro pagelhenn hatte die Bauunternehmung auf die Brache aufmerksam gemacht und einen Entwurf erarbeitet. "Die Wohnbereiche, Loggien und Terrassen orientieren sich Richtung Süd und West", erläutert Marcus Henn: "Die Randbebauung schirmt den attraktiv gestalteten Innenhof ab. Er kann von allen Mietern genutzt werden." Der Neubau hat drei bis vier Geschosse und eine Tiefgarage mit 24 Plätzen. Das Objekt ist bereits an einen Fonds verkauft worden. Ende des Jahres sollen die Wohnungen fertig sein.

Die Nöcker Grundbesitz GmbH & CoKG (Haan) errichtet an der Ecke Richrather-/Humboldtstraße drei zusammenhängende Stadthäuser (drei Eigentümergemeinschaften) mit Aufzügen und gemeinsamer Tiefgarage (37 Stellplätze) mit zusammen 29 Eigentumswohnungen (50 bis 156 Quadratmeter groß). Zur verkehrsreichen Richrather Straße hin sind keine Schlafräume vorgesehen, nur Küchen, Badezimmer, Flure und im Erdgeschoss Technik- und Funktionsräume. Die Kaufpreise beginnen bei 3000 Euro/Quadratmeter. Das Haaner Unternehmen investiert nach eigenen Angaben rund acht Millionen Euro. "Ende Januar wird der erste Teil fertig", berichtet Architekt Thomas Pagel: "Ende Februar der zweite Teil, Ende März der dritte."

(cis)