Hilden: Die Stadt Hilden hat seit heute ein neues Logo

Hilden: Die Stadt Hilden hat seit heute ein neues Logo

Die alten Hildener werden es sofort erkennen. Das neue Logo ihrer Heimatstadt ist vom Stadtwappen abgeleitet. Mit Absicht, erläuterte gestern Hermann Hacker, Kreativ-Direktor der Agentur Kaiserberg, bei der Präsentation im Bürgerhaus. Die rote Ecke erinnere an die Zinne im Stadtwappen. Das Grün stehe für Hilden als "Stadt im Grünen". Und der dynamische "Wusch" (Zitat Hacker) dazwischen symbolisiere die Itter und zugleich auch die Autobahn, die Hilden zu einer "Stadt der kurzen Wege" mache. Der Namenszug in einer modernen Schriftart macht Hildens neues Logo komplett.

Ab heute ziert das neue "Corporate Design" Briefkopf, Visitenkarte, Flyer oder auch das "Knöllchen", erläuterten Bürgermeister Horst Thiele und Erster Beigeordneter Norbert Danscheidt. Aus gebotener Sparsamkeit würden die vorhandenen alten Briefbögen und Prospekte aber zunächst aufgebraucht.

Die Agentur Kaiserberg hat das umgesetzt, was Tobias Langner, Marketingprofessor an der Bergischen Universität, als "Markenidentität" für Hilden erarbeitet hatte. Er fasste sein Ergebnis so zusammen: "Hilden ist eine liebenswerte, kulturbegeisterte Familienstadt, die mit ihrem Großstadtangebot und mit kurzen Wegen Leben und Arbeiten auf einzigartige Weise verbindet." "Hilden ist Vielfalt", bringt dies Hacker auf den Punkt. Und diese Vielfalt sollen die Publikationen der Stadt künftig widerspiegeln.

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Bei der Bildsprache setzt die Agentur unter anderem auf Schwarz-Weiß-Porträts von Hildenern, die bereit sind, sich ablichten zu lassen, und Farbaufnahmen von Bürgern in privater Atmosphäre. Dafür lieferte der Kommunikationsfachmann eine interessante Begründung. Die Hildener seien sehr selbstbewusst und meldeten sich bei vielen Themen zu Wort — und das nicht nur zustimmend. "Das zeugt von einer starken Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt", analysierte Hacker: "Und das soll auch in den städtischen Broschüren zum Ausdruck kommen." Stadtmarketing, Fabry-Museum und Musikschule behalten ihren eigenen Auftritt. Ihre Flyer werden künftig aber mit dem neuen Hilden-Logo versehen — damit deutlich werde, dass sie zur "Dachmarke Hilden" gehören.

Der neue Internet-Auftritt ist im Prinzip fertig. Über eine doppelte Navigation — einmal über fünf Oberbegriffe und dann zusätzlich über vier Zielgruppen (Jugendliche, Familien, Senioren, Unternehmen) — findet der Nutzer rasch, das was er sucht. Hildens Vielfältigkeit im Internet abzubilden sei der Firma Kaiserberg "gut gelungen", lobte Danscheidt. Gleichwohl sei das Ganze noch die "größte Baustelle", weil noch nicht feststehe, wer das Konzept umsetze. Denn dafür müssten die Inhalte des alten per Hand auf den neuen Internetauftritt übertragen werden. Und dabei solle kräftig "entrümpelt" werden.

(RP/jco)