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Die schönsten Märkte im Kreis Mettmann

Die schönsten Märkte im Kreis Mettmann : Weihnachtsstimmung unter Vorbehalt

Können sie stattfinden oder nicht? Und wenn sie stattfinden: Werden die Menschen ihre Weihnachtsmärkte in dem Umfang besuchen, wie wir es aus den Jahre vor der Corona-Pandemie kennen? In den kommenden Tagen starten die Adventsmärkte – zumindest theoretisch. Wir geben einen Überblick über die Traditionsveranstaltungen in der Region.

Auf dem Dorfanger im historischen Dorf Gruiten öffnet am Donnerstag, 18. November, zum dritten Mal das Gruitener Weihnachtsdorf. Bis zum 28. November sind die geschmückten Holzhäuser auf dem weihnachtlich dekorierten Areal Donnerstag und Freitag von 16 bis 22 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 bis 22 Uhr geöffnet (Totensonntag, 21. November geschlossen). Angeboten werden Geschenkartikel, Krippen. Zu Gast ist auch eine Nougat-Manufaktur. Die Speisekarte reicht von Flammkuchen bis Kartoffel-Twister und von Reibekuchen bis Grünkohl mit Mettwurst. Es gelten die 2G-Regeln.

Vom 26. bis 28. November öffnet in direkter Nachbarschaft an der Pastor-Vömel-Straße 28a ein Indoor-Weihnachtsmarkt im Bürgersaal. Zahlreiche kunsthandwerkliche Angebote erwarten die Besucher. Auch für Essen und Trinken (draußen) ist gesorgt; Kinder können Stockbrot am Lagerfeuer backen. Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt am Freitag von 18 bis 21.30 Uhr, am Samstag von 14 bis 21.30 Uhr und am Sonntag von 11 bis 19 Uhr. Es gilt die 3G-Regel. Der Eintritt ist frei.

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Rund um die frisch restaurierte Pyramide auf dem Neuen Markt öffnet am Freitag, 19. November, um 17 Uhr der Pyramidenmarkt in Haan. Bis zum 23. Dezember ist der Markt täglich (außer Totensonntag, 21. November) von 11 Uhr bis in die Abendstunden ein gemütlicher Treffpunkt. An den Adventssonntagen gibt es verschiedene Aktionen.

Der stimmungsvolle Hildener Weihnachtsmarkt in der Innenstadt eröffnet am Freitag, 26. November, rund um den alten Markt und die Fußgängerzone. Vor allem Vereine bieten Glühwein oder leckere Speisen an. Rund 70 Stände soll es in diesem Jahr geben. Tausende Besucher finden in der Regel den Weg nach Hilden. Zum Weihnachtsmarkt ist auch ein verkaufsoffener Sonntag, 28. November, geplant. Sollte der Weihnachtsmarkt nicht stattfinden können, hat das Stadtmarketing eine Alternative im Blick: „Plan B sind weitergehende Illuminationsmaßnahmen einiger großer Bäume und Gebäude. Ergänzend zu den ganzen übrigen Maßnahmen: Winterlicht, Kirchenkreuzbeleuchtung, Nikolaus und Knecht Ruprecht, große und kleine geschmückte Tannenbäume (teilweise in Kooperation mit Kindergärten und Grundschulen), der städtische Winterwald auf dem Ellen-Wiederhold-Platz“, erklärt Geschäftsführer Volker Hillebrand.

Bereits am 22. November eröffnet das „Winterdorf“ (bis 23. Dezember) mit rund zehn Ständen auf dem alten Markt. Mit einer neuen Attraktion: einem Open-Air-Kino ohne Eintritt. Dazu wird auf dem alten Markt in der Nähe der Reformationskirche eine große Leinwand mit der entsprechenden Technik aufgebaut. Am zweiten, dritten und vierten Advent jeweils freitags, samstags und sonntags von etwa 17/18 Uhr bis etwa 20.30 Uhr werden dort Film-Klassiker gezeigt.

In Kooperation mit dem City-Kauf Ratingen und der Schausteller-Familie Bruch öffnet am Freitag, 19. November, ab 12 Uhr der beliebte Ratinger Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz im Herzen der Innenstadt. Bei dem Weihnachtsbummel in der Innenstadt, umgeben von zahlreichen Lichtern, sorgt ein Besuch auf dem gemütlichen Weihnachtsmarkt für wundervolle Weihnachtsstimmung. Ob beim Kauf von Weihnachtsgeschenken, beim gemütlichen Zusammensein mit winterlichen Heißgetränken, oder bei einer Fahrt auf dem Weihnachtskarussell – hier fühlt sich die ganze Familie wohl. Der Weihnachtsmarkt findet täglich (bis 22. Dezember) von 11 bis 21 Uhr, am Eröffnungstag ab 12 Uhr und am Totensonntag ab 18 Uhr statt. Ein weihnachtliches Bühnenprogramm sorgt an den Wochenenden jeweils ab 18.30 Uhr für die passende Stimmung. Der Besuch des Weihnachtsmarktes ist nur mit einem 3G-Nachweis möglich. Das bedeutet, Besucher müssen gegen das Coronavirus geimpft, vom Virus genesen oder negativ getestet sein. Die Einhaltung der 3G-Regel wird stichprobenartig durch das Ordnungsamt kontrolliert. Zudem werden die Besucher gebeten, in Warteschlangen einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Am Freitag, 19. November, öffnet um 14 Uhr der Weihnachtsmarkt auf dem Vorplatz des Benrather Schlosses. Hier gilt die 2G-Regel, nur Geimpfte und Genesene dürfen sich dort aufhalten. Für die Lichtershow „Lumagica“, die zeitgleich zum Markt in Teilen des Schlossparks stattfindet, gilt die 3G-Regel. Das ist möglich, weil es sich um einen externen Veranstalter handelt, hieß es. Der Adventsmarkt vor dem Benrather Schloss findet vom 19. November bis 19. Dezember, freitags bis sonntags statt. Freitag 14 bis 21 Uhr, Samstag 11 bis 21 Uhr und Sonntag 11 bis 20 Uhr. Totensonntag, 21. November, bleibt der Weihnachtsmarkt zu. Der Eintritt ist frei.

Weihnachtsmärkte gibt es viele. Keiner ist wie der Blotschenmarkt rund um St. Lambertus. Sehnsüchtig wird der Start in Mettmanns Oberstadt am 26. November erwartet, auch als ein Stück gelebter Normalität. Auf eine Bühne wird diesmal verzichtet, dafür soll es spontane Überraschungen mit Walking-Acts, Musikgruppen und Kinderchören geben. Der Blotschenmarkt findet, nachdem er im vergangenen Jahr coronabedingt pausieren musste, jetzt nicht etwa „klein und abgespeckt“ statt. An etwa 43 Ständen wird es kulinarisch Abwechslungsreiches vom „Schneebällchen“ bis traditionellem Grünkohl geben und Kunsthandwerker bieten Schönes als Geschenkidee für sich selbst oder andere. Mit von der Partie ist auch der Weihnachtsmann. Und ist er mal nicht in seiner Bude, um kleine und große Sorgen der jüngsten Mettmanner anzuhören und sich ihre Wünsche zu notieren, können Wunschzettel in seinen Briefkasten eingeworfen werden. Die Öffnungszeiten des Blotschenmarktes in der Oberstadt sind unter der Woche von 16 bis 21 Uhr, Samstag 12 bis 22 Uhr und Sonntag 12 bis 21 Uhr.

Zeitgleich mit der Eröffnung des Blotschenmarkts startet der nicht minder populäre Herzog-Wilhelm-Markt in der 45. Ausgabe. Bis zum 5. Dezember locken 30 Buden auf den Kirchplatz mitten in der Wülfrather Altstadt – eine Traumkulisse. Auch ein allabendliches Bühnenprogramm ist geplant. „Das Programm steht. Alle Buden sind besetzt“, sagt Hans-Peter Altmann, Vorsitzender des HWM-Vereins. Zu erleben wird das „Dynamische Duo“ mit Publikumsliebling Oliver Henrich sein, das den Markt eröffnet. Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag 16 bis 21 Uhr, freitags 16 bis 22 Uhr, samstags 14 bis 22 Uhr und sonntags 14 bis 21 Uhr. Beschlusslage aktuell ist, dass der HWM unter 2G-Regeln stattfinden soll – mit Eintritt (ein Euro) und Zugangskontrolle durch einen Sicherheitsdienst.

Der Weihnachtsmarkt mit Budendorf und Eisbahn in der Langenfelder Innenstadt beginnt am Freitag, 26. November, um 18 Uhr. Während der gesamten Zeit gilt die 2G-Regelung und Maskenpflicht. Der Eintritt ist nur über das Eingangstor möglich. Auch einige Langenfelder Vereine präsentieren sich am ersten Adventswochenende rund um die Eisbahn und informieren über ihr Angebot. Bis zum 23. Dezember ist der Markt geöffnet. Am 1. Advent, 28. November, öffnen zusammen mit dem Holländischen Stoffmark an der Solinger Straße von 13 bis 18 Uhr auch die Geschäfte in der Innenstadt.

 Ab Freitag, 26. November, lädt Monheim zum Bummel durch die weihnachtliche Altstadt ein. Viele Geschäfte öffnen am ersten Tag während der „Polarnacht“ bis 21 Uhr. Der Sternenzauber-Weihnachtsmarkt startet auf dem Alten Markt am Freitag, 10. Dezember, von 16 bis 21 Uhr statt. Am Samstag 11. Dezember,  ist von 11 bis 21 Uhr und am Sonntag, 12. Dezember, von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Am 12. Dezember öffnen zwischen 13 und 18 Uhr die Geschäfte für einen entspannten Weihnachtseinkauf. Am Samstag und Sonntag ist auch der Weihnachtsmann auf dem Alten Mark zu Gast.

Der Baumberger Nikolausmarkt findet am Samstag, 4. Dezember,  von 15 bis 22 Uhr, und am Sonntag, 5. Dezember, von 11 bis 20 Uhr auf dem Baumberger Dorfplatz statt.