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Serie Evonik-Kinderuni: Der Wasserteufel in der Flasche

Serie Evonik-Kinderuni : Der Wasserteufel in der Flasche

Wie Fische es schaffen, im Wasser auf- und abzuschweben, erklärt die erste Folge unserer neuen Serie zur Evonik-Kinderuni. Dazu gibt es ein Experiment, nicht nur für die kleinen Forscher in den Kitas, die bei der Aktion mitmachen.

Max und Anna haben Goldfische. Die leben in einem Aquarium und schwimmen den ganzen Tag von oben nach unten und von links nach rechts. Max schaut ihnen oft dabei zu. Mama kommt manchmal und setzt sich neben Max. Mama sagt: "Fische anzugucken ist beruhigend." Das findet Max auch. Er findet Fische aber auch spannend. Max will wissen: Wie machen die Fische das, dass sie im Wasser einfach so auf- und abschweben können?

Die Evonik-Kinderuni erklärt es euch. Und zwar am Beispiel des kleinen Wasserteufels. Den bastelt ihr folgendermaßen: Schneidet einen Trinkhalm so ab, dass der Halm auf jeder Seite des Gelenks gleich lang ist. Biegt eine Büroklammer auf und steckt die beiden Enden in das Trinkhalmstück. Aber Vorsicht: Dabei nicht den Strohhalm durchstechen. Jetzt hängt ihr eine zweite Büroklammer als Gewicht an die erste Büroklammer. Füllt eine PET-Flasche randvoll mit Wasser. Wenn ihr möchtet, könnt ihr das Wasser auch anfärben. Dann seht ihr es besser. Setzt den Wasserteufel vorsichtig in die Flasche. Dabei muss Luft im Halm bleiben, so dass er oben schwimmt. Verschließt die Flasche und drückt sie mit den Händen fest zusammen. Was passiert jetzt?

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Wenn ihr die Flasche zusammendrückt, sinkt der Wasserteufel nach unten. Und wenn ihr aufhört zu drücken, steigt er wieder nach oben. Falls das nicht klappt, testet die Schwimmfähigkeit eures Wasserteufels in einer Wasserschüssel. Wie schnell er steigt und sinkt, lässt sich übrigens über die Anzahl und Größe der Büroklammern einstellen.

Jetzt wollt ihr sicher wissen, was da in der Flasche und mit dem Wasserteufel los ist. In dem Trinkhalmstück ist Luft eingeschlossen. Sie wird zusammengedrückt, und dadurch wird die Luftblase kleiner. Dabei fließt Wasser in den Trinkhalm hinein, der Teufel wird schwerer und sinkt. Denn Luft lässt sich leichter zusammendrücken als Wasser. Wenn du mit dem Drücken aufhörst, wird die Luftblase wieder größer, der Teufel steigt nach oben. Er ist jetzt wieder leichter.

Genauso ist es auch mit den Goldfischen von Max und Anna. Wie die meisten Fische haben sie eine "Schwimmblase". Das ist eine Art Luftballon. Die Fische können die Größe der Schwimmblase verändern, indem sie zum Beispiel Luft ablassen. Dann sinken sie nach unten. Sie können auch wieder Luft hineintun. Dann steigen sie nach oben. Normalerweise steuern Fische die Luftmenge über ihre Blutbahn. Wenn es ganz schnell gehen muss, zum Beispiel, weil Feinde in der Nähe sind, können manche Fische die Luft auch über das Maul ablassen.

(RP)