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Hilden: Defizit sinkt dank Mehreinnahmen auf 7,55 Mio. Euro

Hilden : Defizit sinkt dank Mehreinnahmen auf 7,55 Mio. Euro

Bei der Verabschiedung des städtischen Haushalts klaffte zwischen Einnahmen und Ausgaben eine Lücke von 8,4 Millionen Euro. Dank Mehreinnahmen verringert sich das Defizit auf 7,55 Millionen Euro, teilt Kämmerer Heinrich Klausgrete aktuell mit. Ein Nachtragshaushalt sei derzeit nicht notwendig. Als Gewerbesteuer-Einnahmen hat Klausgrete 39 Millionen Euro angesetzt. Eingegangen seien bislang 36,6 Millionen Euro: "Durchweg konnten leichte Zuwächse verzeichnet werden.

" Der Kämmerer ist deshalb guter Hoffnung, dass die angesetzten 39 Millionen Euro bis Jahresende auch tatsächlich hereinkommen. Für das Integrierte Handlungskonzept Innenstadt habe die Stadt bis heute keine Bewilligungsbescheide für Zuschüsse erhalten. Der Kämmerer führt das auf die vom Land verfügte Haushaltssperre zurück. Die Bezirksregierung Düsseldorf schlägt dem am 18. September tagenden Regionalrat vor, den Antrag der Stadt Hilden mit der Priorität A1 zu versehen.

Das heißt: Sie werden für das Städtebauförderprogramm 2014 vorgeschlagen, brauchen aber eine "Zusatzfinanzierung" durch das Landesministerium. Gut möglich, dass die dem Rotstift der Landesregierung zum Opfer fällt. Für die Schäden aus dem Unwetter Ela soll die Stadt 250 000 Euro vom Land bekommen. Das deckt nur einen Teil der Schäden (420 000 Euro).

(cis)