Das wünschen sich Hildener Prominente für dieses Jahr

Hilden : Das wünschen sich Prominente für dieses Jahr

Mehr Zeit für Familie und Freunde, eine Surftour an die Nordsee und die Möglichkeit, die Welt zu einem bessern Platz zu machen. Das sind die Wünsche der Hildener Prominenz für dieses Jahr.

Worauf freuen Sie sich in diesem Jahr? Diese Fragen haben wir Prominente mit Bezug zu Hilden und Haan gestellt. Und das sind ihre Antworten.

Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher (62) ist Chefin von 1900 Mitarbeitern: „Es gibt eine Woche Anfang Februar, auf die ich mich schon jetzt besonders freue. Dann werde ich mit meiner sechsjährigen Enkelin nach Winterberg zu einem mehrtägigen Urlaub aufbrechen, um ihr das Skifahren beizubringen – obwohl ich befürchte, dass am Ende ich diejenige bin, die hinterherfahren wird.“

Unternehmerin Corinner Schreiber (mit Landrat Thomas Hendele). Foto: Köhlen, Stephan (teph)

Der bekannte Gartendesigner Peter Janke betreibt an der Hochdahler Straße in Hilden die Staudengärtnerei „Hortus“: „Nicht nur als Gärtner, sondern vornehmlich als sensibler Naturbeobachter ist mein dringlichster Wunsch für 2019: Regen! Dabei schließe ich mich jedoch in höchstem Maß den Worten von Karel Čapek bezüglich des gärtnerisch richtigen Regens aus seinem „Gebet eines Gärtners“ an.

Malermeister Armin Doege. Foto: Tinter, Anja (TA01)/Tinter, Anja (ati)

Armin Doege ist nicht nur ein Meister seines Fachs, sondern auch öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger der Handwerkskammer Düsseldorf. Dazu hat der Malermeister ein besonderes Gespür für Formen, Farben und Design. Das wissen seine mehr als 10.000 Kunden zu schätzen, nicht nur im Rheinland, sondern von Sylt bis Mallorca. Der Hildener hat schon hochwertige Tapeten in Bukarest und Paris an die Wand gebracht und den Handwerkerverbund „Alles wird schön“ mit 16 Betrieben und rund 200 Mitarbeitern erfunden: „Ich freue mich darauf, im März als erster vor Norderney mit meinem Windsurfboard zu kreuzen. Die raue Nordsee und den frischen Wind pur und ganz alleine zu erleben, noch bevor die Tourismusmaschine wieder anläuft, ist für ich wie ein Jungbrunnen.“

Gartendesigner Peter Janke. Foto: Tinter, Anja (TA01)/Tinter, Anja (ati)

Jacob Frey (34) aus Hilden lebt schon seit einigen Jahren in Hollywood – und hat 2017 als „Character Animator“ für „Zootopia“ („Zoomania“) einen „Oscar“ für den besten Animationsfilm bekommen. Sein Diplomfilm „The Present“ ist auf mehr als 300 Festivals weltweit gezeigt worden, hat über 75 Preise gewonnen und ist von mehr als 250 Millionen Menschen im Internet gesehen worden – und hat viele zu Tränen gerührt: „Zurzeit arbeite ich an „Frozen 2“ („Die Eisköenigin 2“). Das wird mich wohl einen Großteil von 2019 beschäftigen. Ich freue mich auf den 60. Geburtstag meiner Mutter. Und ich hoffe, dass ich es in 2019 öfter nach Hilden schaffe, um Freunde und Familie besuchen zu können. Hilden ist eine wunderschöne Stadt. Und manchmal muss man erst wegziehen, um zu erkennen, was man an seiner Heimat hat“, sagt der Oscar-Gewinner aus der Itterstadt.

Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher. Foto: Bretz, Andreas (abr)

Corinna Schreiber führt in zweiter Generation das Hildener Unternehmen „Schreiber Stahlbau“ mit 50 Mitarbeitern. Als ihr Ehemann Axel 2014 starb, übernahm sie die Geschäftsführung. Der Unternehmerkreis Mettmann zeichnete sie im abgelaufenen Jahr als „Unternehmerin des Jahres“ aus: „Ich wünsche mir viel Gesundheit für meine Mitarbeiter und ihre Familien, da wir leider auch dieses Jahr einen sehr wichtigen und tollen Mitarbeiter verloren haben. Ich wünsche mir, dass die Zusammenarbeit und das Klima innerhalb der Firma weiterhin so herzlich und gut bleibt. Und ich wünsche mir, dass uns nie die Ideen ausgehen, wie man seinen Arbeitsplatz und seine Arbeitszeit immer wieder verbessern und angenehmer gestalten kann.“

Manni Neumann aus Hilden ist Frontman von „farfarello“. 20 Alben, drei DVDs, mehr als 5000 Konzerte sowie die musikalische Zusammenarbeit mit Musikern unterschiedlicher Nationalitäten hat „farfarello“ seit 1982 auf die Beine gestellt: „Natürlich freue ich mich, dass wir es seit nunmehr 40 Jahren schaffen unsere Musik zu machen, aber damit können wir die Welt nicht unbedingt zu einem besseren Platz machen. Es geht im Moment, wohin man auch schaut, drunter und drüber, und das macht mich wirklich traurig. Wir hatten schon bessere Zeiten. Trotzdem: Wir bleiben Optimisten!!!!!!“ cis/peco

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