Hilden: Das Rote Kreuz im Kreis braucht mehr Geld

Hilden: Das Rote Kreuz im Kreis braucht mehr Geld

Laut Schatzmeister Reinhold Salewski ist die Finanzsituation des DRK-Kreisverbandes Mettmann weiterhin angespannt. Deshalb such das Deutsche Rote Kreuz dringend weitere Fördermitglieder. Zur Jahresbilanz: Bis Ende April war das DRK in der Flüchtlingshilfe aktiv, danach überschlugen sich die Ereignisse. Besonders betroffen war der Süden des Kreises. Brände in Langenfeld, Unwettereinsätze und - besonders tragisch - der tödliche Badeunfall eines Jungen in Langenfeld. Nicht unerwähnt bleibt der Chlorgaseinsatz im Freizeitbad Hildorado. In dem Hildener Spaßbad trat am 4. September 2016 bei einem Unglück Chlorgas aus. 500 Besucher wurden evakuiert, 40 wurden verletzt.

11.002 Blutspender haben 2016 das DRK im Kreis Mettmann unterstützt, das sind nur 2,26 Prozent der Einwohner des Kreisgebietes. Deshalb appelliert das DRK, zur Blutspende zu gehen. Kreisweit nahmen 604 Teilnehmer an Erste-Hilfe-Kursen teil. 2017 bildete das DRK 893 Ersthelfer in Betrieben aus. Das DRK-Familienbildungswerk organisierte 184 Kurse. Einen Schwerpunkt bildete "Mit Rucksack KiTa erfolgreich lernen!" - Sprachförderung und Elternbildung für Zuwanderer. Der DRK-Kreisverband ehrte Norbert Danscheidt, technischer Dezernent in Hilden, und Peter Jung (Kreisverband Mettmann und Ortsverein Langenfeld) für 45 Jahre aktive Mitarbeit, Dr. Thomas Nasse (für 30 Jahre), Ekkehard Fabian und Christian Schildknecht (beide 25) sowie Benedikt Dierdorf (10).

(RP)