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Das ist die neue Stadtfahne von Hilden

Gewinner-Entwurf steht fest : Das ist Hildens neue Stadtfahne

Mit 244 Stimmen hat der Entwurf der Hildenerin Elke Kasper den Wettbewerb gewonnen. Ab Ende Januar/Anfang Februar werden die neuen Hingucker an den Stadtein- und -ausgängen aufgehängt.

Wer schon bald nach Hilden kommt oder aus Hilden wieder wegfährt, dem „winken“ an den Ortsein- und Ortsausgängen neue Fahnen zu. Sechs Vorschläge von Hildenerinnen und Hildenern standen zur Auswahl, die abgegebenen Stimmen sprechen eine deutliche Sprache: Mit 244 Stimmen hat der Entwurf der Hildenerin Elke Kasper gewonnen. Zum Vergleich: Die Fahne auf Platz zwei hat 72 Stimmen geholt. „Willkommen in Hilden“ und „Auf Wiedersehen in Hilden“ steht groß auf Deutsch und klein in verschiedenen anderen Sprachen auf der Flagge. Unten läuft die Itter durch eine grüne Fläche. Zu sehen ist außerdem das Stadtwappen – und ein großes Herz, das aus vielen kleinen Herzen besteht. „Hinter dem Entwurf steckt Elke Kasper“, erklärt Stadtsprecherin Lina Schorn.

Die Hildenerin hat mit ihrem Entwurf ganz viele Aspekte eingefangen, die für die Itterstadt stehen. Dazu gehört die Vielfalt der Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen, der grüne Gürtel rund um die Stadt, die Itter, aber auch der Zusammenhalt der Hildener nicht nur in Krisenzeiten (das Herz aus vielen Herzen). Für Platz eins im Wettbewerb hat Elke Kasper ein Tablet erhalten.

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Die Fahnen sind nicht ihr erstes Werk, das sich mit Hilden beschäftigt. Zuletzt hat die Stadt im Rahmen der Ausstellung „Stadt-Land-Hilden: mit dem Skizzenbuch unterwegs“ in der Bücherei ein Bild von Elke Kasper gezeigt, auf dem sie die Stadthalle gezeichnet hat.

Die Stadtfahnen sollen schon bald an den Fahnenstangen an den Ortseingängen hängen: „Die zuständige Druckerei ist beauftragt“, erklärt Stadtsprecherin Lina Schorn. „Ein genauer Liefertermin steht nicht fest. Nach Aussage der Firma werden diese zeitnah hergestellt und werden voraussichtlich bis Ende Januar geliefert.“

Wettbewerb und Druck der neuen Fahnen haben laut Stadt rund 2000 Euro für 60 Fahnen zuzüglich 440 Euro für den Haupt- und die Trostpreise, rechnet die Stadtsprecherin vor. Die neuen Flaggen sollen jedoch nicht die offizielle Stadtfahne mit dem Hildener Wappen ersetzen. Sie werde bei offiziellen Anlässen weiterhin genutzt.

Vor 22 Jahren, zum „Kulturjahr 2000“ wurden acht Stadteingänge als „Stadttore“ mit Fahnen und Kunstwerken besonders gestalten. Willy L Bitters zwölf Meter hoher „Engel für Hilden“ auf der Wiese an der Hülsenstraße/Im Hock ist heute noch ein Hingucker. Das schadhafte Ytong-Kunstwerk „Organische Form“ vor der Waldkaserne an der Walder Straße wurde 2005 auf Vorschlag des Künstlers Jochen Schwab durch eine Sandstein-Stele – ein Gemeinschaftsobjekt von Jugendlichen – ersetzt.