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Corona-Krise: Sparkasse hrv sichert Hilfe zu

HIlden : Corona-Krise: Sparkasse hrv verspricht ihren Kunden Hilfe

Unterstützung in schwierigen Zeiten verspricht Vorstandsvorsitzender Jörg Buschmann den Kunden der Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert. Das Kundenservicecenter wurde personell verstärkt.

Wo sich vor der Pandemie 28 Bankkaufleute um die Wünsche und Fragen der Kunden gekümmert haben, arbeiten derzeit 50 Mitarbeiter. Das KundenServiceCenter ist 58 Stunden die Woche erreichbar – montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr sowie samstags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr. Dieses Angebot sei im Moment besonders gefragt: Die Zahl der täglichen Anrufe habe sich seit Beginn der Corona-Pandemie um 600 pro Tag auf 1600 erhöht.

Die Sparkasse habe für gewerbliche Kunden ein Sofortprogramm zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen bereitgestellt und bietet auf Wunsch zum Beispiel eine Tilgungsaussetzung bei gewerblichen Darlehen oder bei Bedarf Darlehen mit Haftungsfreistellung bis 90 Prozent an. Dazu genüge ein Anruf im Kundenservicecenter.

Sehr gefragt seien die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW. „Unsere Berater führen im Moment viele Gespräche und entwickeln mit den Kunden zusammen Lösungen. Bisher haben sich etwa 600 Kunden gemeldet, und es wurden Fördermittel in Höhe von 23,8 Millionen Euro angefragt“, erläutert Buschmann. Bereits 35 Prozent  der Anfragen seien umgesetzt. Außerdem biete die Sparkassen ihren Kunden die Möglichkeit an, die Zins- und Tilgungsleistungen bei Verbraucherdarlehen wie Baufinanzierungen und Konsumentenkrediten bis Ende Juni auszusetzen. Diese Maßnahme gelte für Kredite, die vor dem 15. März aufgenommen wurden. Der Antrag könne online unter www.sparkasse-hrv.de/rate-aussetzen gestellt werden.

Rund 170 Sparkassen-Mitarbeiter arbeiten momentan im Homeoffice. Besprechungen werden per Telefon- und Videokonferenz durchgeführt. Zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern sei der personenbediente Service in vier Filialen bis auf weiteres eingestellt worden: in der Filiale Gerresheimer Straße in Hilden, den Filialen Homberg und Hösel in Ratingen sowie in der Filiale Unterstadt in Velbert. Auch die Samstagsöffnung der Hauptfiliale Ratingen wurde bis auf weiteres ausgesetzt. Die Selbstbedienungsterminals in den genannten Filialen seien aber weiter in Betrieb. „Es gilt jetzt, dafür zu sorgen, dass die Menschen so gut wie möglich durch diese schwierige Zeit kommen – gesundheitlich wie wirtschaftlich“, so der Sparkassen-Chef: „Und was wir als Sparkasse dazu beitragen können, werden wir tun.“