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CDU, Grüne und FDP wollen Frauenhaus im Kreis Mettmann vergrößern

Hilden/Haan : CDU, Grüne und FDP wollen Frauenhaus vergrößern

Die Jamaika-Koalition von Grünen, CDU und FDP im Kreistag will die Verwaltung am 10.05.2021 beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten, um mehr Frauen bei häuslicher Gewalt Schutz zu gewähren.

„Ziel ist es, dass wir am Ende mehr Unterbringungsmöglichkeiten für Frauen schaffen können“, erläutert Sandra Ernst, stellvertretende Fraktionssprecherin der Grünen Kreisfraktion die Initiative. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Waldemar Madeia ergänzt: „Für Frauen in Notsituationen soll nach Möglichkeit die Unterbringung nicht allein quantitativ, sondern auch nach qualitativen Gesichtspunkten verbessert werden, wie die Einrichtung von barrierefreien Plätzen oder die Unterbringung von Frauen mit jugendlichen Kindern sowie die Berücksichtigung interkulturelle Bedarfe.“ Der Sozialdienstes Katholischer Frauen und Männer (SKFM) betreut schon seit Jahren das Frauenhaus im Kreis. Dennoch könne nicht jede Frau wie gewünscht einen Platz bekommen. Das liege zum einen an den mangelhaften Kapazitäten insgesamt, aber auch daran, dass der Kreis Mettmann bislang weit unter der Empfehlung liegt, die die Istanbul Konvention hierfür vorgibt. Insbesondere Frauen mit Behinderungen, die von Gewalt nochmal besonders betroffen sind, fänden derzeit in NRW kaum einen Platz. Das soll sich ändern. Das wollen wir ändern. Die Kreisverwaltung soll den den genauen Bedarf an Frauenhaus-Plätzen errmitteln. „Dass wir nun zunächst über das richtige Konzept für den Kreis Mettmann beraten, deren Umsetzung wir dann in die kommenden Haushaltsberatungen einbringen wollen, ist ein erster Schritt hin zu einem Ausbau der Kapazitäten“, erläutert Klaus Müller, Fraktionsvorsitzender der FDP die Vorgehensweise.