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Bilanz der Fahrrad-Lichttestaktion 2019 im Kreis Mettmann

Lichtest-Bilanz : Lichttest an Fahrrädern: Mängelquote sinkt minimal

Zwei Wochen lang haben Polizeibeamte der Kreispolizeibehörde Mettmann in Kooperation mit Kreisverkehrswacht und Zweiradmechaniker-Innung im Kreisgebiet die Beleuchtungen von jungen Radfahrern überprüft. Jetzt liegt die Bilanz vor.

Im Fokus der „Fahrrad-Lichttest-Aktion 2019“ standen dabei bereits im elften Jahr in Folge abermals Rad fahrende Schüler auf ihren Wegen zu ihren weiterführenden Schulen.

Verkehrssicherheitsberater und weitere unterstützende Polizeibeamte der Direktion Verkehr kontrollierten dabei in den dunklen Morgenstunden von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr insgesamt 2900 Fahrräder an 21 beteiligten Schulen im gesamten Kreis Mettmann.

Dabei stellten sie an 357 Fahrrädern lichttechnische Mängel fest, welche auf einer Mängelkarte dokumentiert wurden. Diese Karten wurden anschließend an die Erziehungsberechtigten der Schüler geschickt. Unter dem Strich verbesserte sich die festgestellte Mängelquote im Vergleich zum Vorjahr minimal von 12,69 Prozent auf 12,43 Prozent, teilte die Kreispolizei am Donnerstag mit.

Die Mädchen und Jungen beziehungsweise ihre Eltern wurden aufgefordert, die von der Polizei dokumentierten Mängel zu beseitigen. Nach Beseitigung der aufgeführten Mängel werden diese Karten von der Schule eingesammelt und von der Dienststelle der Verkehrsunfallprävention der Kreispolizei ausgewertet. Die Erziehungsberechtigten werden nun nochmals persönlich kontaktiert, wenn die Mängelkarte nicht in den Rücklauf kommt und die mangelhafte oder fehlende Beleuchtungseinrichtung somit nicht instandgesetzt wurde. Die Lehrer der Schulen, die an den Kontrollen teilnahmen, wirken auf diese Weise rege mit und halten ein Auge auf die durchzuführenden Reparaturen.

Ziel der Aktion ist es, über die Unfallfolgen durch nicht funktionstüchtige Beleuchtung am Fahrrad aufzuklären und somit dazu beitragen, die Unfallzahlen zu reduzieren. So soll die Verkehrssicherheit junger Radfahrer gefördert werden. Dabei machen die Kooperationspartner insbesondere darauf aufmerksam, dass die an den Rädern angebrachten Akku- und Batterieleuchten weniger das eigene Sehen unterstützen sollen, sondern vielmehr dem Zwecke dienen, dass Radfahrer von anderen Verkehrsteilnehmern (insbesondere Auto- und Lastwagen-Fahrern) möglichst frühzeitig wahrgenommen werden.