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Bauhof in Hilden öffnet den Wertstoffhof fast komplett

Hilden : Bauhof öffnet den Wertstoffhof fast komplett

Am 23. Juni läuft der Betrieb an der Straße Auf dem Sand wieder an. Die Abgabemenge wird allerdings begrenzt, Anhänger werden kategorisch abgewiesen. Auf einige Serviceleistungen müssen die Hildener verzichten.

Gute Nachrichten für all diejenigen, die die Corona-bedingte Freizeit zu Hause genutzt haben, um sich zum Beispiel von alten Elektrogeräten zu trennen: Am Dienstag, 23. Juni, öffnet der Zentrale Bauhof der Stadt Hilden seinen Wertstoffhof, Auf dem Sand 31, eingeschränkt wieder und schließt die temporäre Außenstelle an der Herderstraße. Die Öffnungszeiten sind montags bis samstags jeweils von 8 bis 12 Uhr und donnerstags zusätzlich von 14 bis 15.30 Uhr.

Neben Grünschnitt, Altpapier und samstags auch Schadstoffen können dann wieder folgende Abfälle abgeliefert werden: Kühlschränke, Ölradiatoren, Spülmaschinen, Herde, Trockner, Fernseher, Computer, Drucker, elektrische Werk- und Spielzeuge, Elektrogeräte aller Art, Metallschrott, Batterien, Leuchtstoffröhren, LED-Lampen, Flaschenkorken, Naturkork, CDs und DVDs ohne Hüllen.

Nicht zur Verfügung stehen vorerst noch kostenpflichtige Angebote wie die Annahme von Restmüll, Bauschutt und Altholz sowie der Verkauf von Kompostsäcken, weil auf dem Zentralen Bauhof das kontaktlose Bezahlen noch nicht möglich ist, teilt die Stadtverwaltung mit.

„Ich bin froh, dass wir unseren Service für die Bürgerinnen und Bürger wieder erweitern können“, erklärt Ute Rühlow, stellvertretende Leiterin des Zentralen Bauhofs. „Möglich ist das, weil wir inzwischen alle Sperrmülltermine, die im März und April Corona-bedingt ausfallen mussten, nachgeholt haben und nun für Wertstoffannahme mehr Personal einsetzen können.“

Das ist notwendig, um vor Ort das Hygienekonzept umzusetzen und den Publikumsverkehr entsprechend zu lenken. Für die Besucherinnen und Besucher gilt wie in allen städtischen Gebäuden die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes sowie das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern. Maximal vier Fahrzeuge können gleichzeitig ausladen. Außerdem muss die Abgabemengen begrenzt werden, um die Aufenthaltszeit so kurz wie möglich zu halten. Das heißt, Hänger werden zurückgewiesen. „Unser Ziel ist es, dass möglichst viele Menschen das Angebot nutzen können“, unterstreicht Ute Rühlow.