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Barock-Wirt Thorsten Klimczak aus Hilden will nach Berlin

Bundestagskandidat für den Südkreis Mettmann : Hildener Wirt will nach Berlin

Thorsten Klimczak hatte bei der Bürgermeisterwahl 2020 den dritten Platz belegt. Jetzt hat er ein Bundestagsmandat als Ziel. Ihm ist wichtig, dass die Bürger wählen gehen.

600 Plakate hat Thorsten Klimczak in den vergangenen Wochen im ganzen Kreis Mettmann aufgehängt. „Und dazu noch 30.000 Flyer verteilt“, erzählt der Hildener. Den Wahlkampf nimmt der Wirt der Kneipe Barock direkt gegenüber der Stadthalle Hilden ernst. Auch wenn er seine Chancen nicht besonders hoch einschätzt: „Ich bin Realist. Ein Wahlsieg ist schwer zu schaffen – ich bräuchte rund 70.000 Stimmen“, sagt er. Außerdem habe er nur einen bescheidenen Etat, um auf Stimmenfang zu gehen.

Thorsten Klimczak tritt im Wahlkreis 104 (Hilden, Haan, Erkrath, Langenfeld, Mettmann, Monheim) als unabhängiger Kandidat zur Bundestagswahl 2021 an. Erfahrungen im Wahlkampf hat der 48-Jährige bereits im vergangenen Jahr sammeln können. Er hatte sich für die Bürgermeisterwahl in Hilden aufstellen lassen und am Ende den dritten von vier Plätzen belegt. „Wahlkampf macht mir einfach Spaß“, sagt er. Dabei konzentriert sich Thorsten Klimczak vor allem auf die Sozialen Medien im Internet, weniger auf den Straßenwahlkampf in Fußgängerzonen.

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Ein konkretes Programm hat der 48-Jährige noch nicht – eins ist für ihn aber schon jetzt klar: „Ich werde mich stark für die Städte im Wahlkreis einsetzen und das Beste für sie herausholen.“ Aber auch hier ist er Realist: „Ich hätte nur eine einzige Stimme.“

Sollte er tatsächlich gewählt werden und in den Bundestag einziehen, habe er ein Beraterteam hinter sich, das ihn in allen Fragen unterstützen könnte. „Meine Experten decken die wichtigsten Themenbereiche ab“, sagt er.

Auf seinen Plakaten wirbt Thorsten Klimczak nicht nur für sich, sondern vor allem fürs Wählen. „Mir ist wichtig, dass die Leute wählen gehen. Das ist die Grundlage der Demokratie.“ Meistens seien es die Nichtwähler, die nach der Abstimmung am lautesten meckern. „Ich gehe selbst erst am 26. September wählen – und nehme auch noch ein paar Freunde mit, die sonst wahrscheinlich nicht wählen gehen würden.“