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BA will QR-Codes für Hildener Sehenswürdigkeiten

Hilden : BA will QR-Codes für Hildener Sehenswürdigkeiten

Der Antrag der Bürgeraktion sollte am Donnerstag (27. Januar 2022) erstmals im Kulturausschuss beraten werden. Die Sitzung wurde kurzfristig wegen Corona abgesagt.

Man sieht sie auf Plakatwänden, Flyern oder Grabsteinen: Quadrate mit wirren Mustern. Sie speichern Informationen, die man mit einem Smartphone und einer App wieder lesbar und sichtbar machen kann. Viele Städte nutzen QR-Codes (die Abkürzung steht für „Quick Response“), um auf touristische Sehenswürdigkeiten aufmerksam zu machen. Das sollte auch Hilden tun, hat die Bürgeraktion Hilden für den Kulturausschuss beantragt. Beginnend mit dem Fabry-Denkmal auf dem alten Markt sollten nach und nach alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt (Reformationskirche, „Eilige Einkäuferin“, St.-Jacobus-Kirche, historisches Rathaus, historische Kornbrennerei) mit QR-Codes versehen werden. Die Verwaltung hält das grundsätzlich für eine gute Idee. Die QR-Codes müssten allerdings so angebracht werden, dass sie dauerhaft lesbar seien. Um das zu gewährleisten, müsse bei vielen Objekten eine individuelle Lösung gefunden werden. Die Stadt prüfe zurzeit, ob eine App wie „Lauschtour“ Audioguides für Museen, Städte, Kultur- und Naturschätze, eine sinnvolle Alternative zum QR-Code darstellen könnte. Unabhängig davon wäre dafür die Programmierung einer Website als Adressat notwendig. Alternativ könnten QR-Codes auf den entsprechenden Eintrag in dem öffentlichen Lexikon „Wikipedia“ verweisen. Diese müssten aber vorher inhaltlich kritisch geprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden. In jedem Fall würde sich das Projekt in einem Rahmen bewegen, für das zusätzlich Geld im Haushalt bereitgestellt werden müsse. Um welche Summe es geht, sagt die Verwaltung nicht. Der BA-Antrag sollte am Donnerstag erstmals im Kulturausschuss beraten werden. Die Sitzung wurde kurzfristig wegen Corona abgesagt.