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BA erwartet vom Jugendamt mehr Kreativität

Hilden : Bürgeraktion erwartet vom Jugendamt mehr Kreativität

Wie können Familien mit Kindern die Ferienwochen in diesem Sommer meistern? Und welche Hilfe können sie von der Stadt Hilden erwarten?, hatte die Bürgeraktion Hilden die Verwaltung gefragt.

(cis) Die Fachabteilungen wüssten um die Not der Eltern und werden Ferienprojekt anbieten, „sobald eine geänderte Erlasslage das zulässt, so die Antwort aus dem Rathaus. Erst wenn genaue Vorgaben und Regeln bekannt seien, würden  konkrete Planungen möglich.

  „Die Verwaltung lässt die Eltern in dieser Krisenzeit weitestgehend alleine, vertröstet sie, bleibt im Unkonkreten und Untätigen“, stellt Doris Spielmann-Locks, jugend- und schulpolitische Sprecherin der BA, enttäuscht fest. Ein Großteil der Eltern habe bereits teilweise oder sogar die gesamten Urlaubstage für die zurückliegende, selbst geleistete Kinderbetreuung aufgebraucht. Umso mehr werde sich für viele Familien während der Schulferien die Frage einer sinnvollen Freizeitgestaltung stellen. Das Amt für Jugend, Schule und Sport warte nur eine Veränderung der Rechts- und Erlasslage ab, anstatt proaktiv Planungen zur Feriengestaltung vorausschauend vorzubereiten. Spielmann-Locks: „Es wäre gut, das Amt hätte Planungen in der Schublade, die je nach Lage der Dinge aktiviert werden könnten. Vor allem für Kinder und Jugendliche im schulfähigen Alter.“ Bei der BA sieht man die Gefahr, dass Corona am langen Ende als Begründung für viele Unterlassungen und Ausfälle vorgeschoben werden könnte. „Wir erwarten mehr Kreativität“, so Doris Spielmann-Locks.