Autoschau und Oktoberfest locken am Wochenende in die Hildener City

Hilden : Autoschau und Oktoberfest locken in die City

Am Wochenende stehen etwa 300 Neuwagen auf der Mittelstraße. Sonntag öffnen auch viele Geschäfte von 13 bis 18 Uhr.

Erst Oktoberfest-Atmosphäre schnuppern und dann Autos gucken oder umgekehrt? Das ist die Frage, vor der Besucher der Hildener Innenstadt am Wochenende stehen. Und am Sonntag gibt es noch einen drauf: Denn von 13 bis 18 Uhr öffnet der Einzelhandel seine Türen und lädt ein zum Einkaufen und Bummeln.

Den Anfang eines langen Wochenendes läutet die Große Hildener Karnevals Gesellschaft bereits am Donnerstag auf der oberen Mittelstraße ein: Dann heißt es zum 30. Mal „O’zapft is“: Um 16 Uhr wird das erste Fass Original-Wiesenbier angestochen. Bis zum 15. September gibt es viel musikalische Unterhaltung  mit den Bands „Melodiemix“, die „Cölsch Crainer“ und „Be Famous“. Am Samstag, 15. September, startet um 12 Uhr  die so genannte Bayern-Olympiade. Die schönste Tracht wird um 15 Uhr prämiert. Um das Wiesengefühl zu komplettieren, dreht sich auch wieder das Glücksrad und natürlich gibt es bayrische Schmankerln sowie heimische Spezialitäten. Hinzu kommt das Kuchenbuffet der Tanzgarde der Großen Hildener.

Am Samstag und Sonntag kommen wieder die Autohändler zu den Kunden. Auf der Mittelstraße präsentieren Autohäuser aus Hilden und dem Umland rund 300 Neuwagen. Dazu gibt es Infos und Beratung, aber, wie immer, keine Probefahrten. Es können allerdings Termine vereinbart und später wahrgenommen werden.

Seit jetzt 28 Jahren können die Besucher Fahrzeuge betrachten, sich hineinsetzen und ausführlich über die technischen Details informieren. Bei der „kleinen Internationalen Automobilausstellung“ (IAA) sind die verschiedenen Autohäuser aus Hilden und Umgebung wieder mit geballter Kompetenz vor Ort. Denn bevor man sich ein neues Auto kauft, braucht es eine ausführliche Beratung durch die Fachverkäufer. Welche Ansprüche hat der zukünftige Besitzer an sein Fahrzeug? Welche Aufgaben will er damit erledigen? Fühlt er sich darin wohl? Und kommt er mit der Handhabung des Gefährts zurecht? Kurzum: Ist es das richtige Auto?

Bereits am Donnerstag heißt es: O’zapft is. Foto: Stephan Köhlen

Damit die Kunden bei der Suche nach einem passenden fahrbaren Untersatz nicht von Autohaus zu Autohaus fahren müssen, bringt die Interessengemeinschaft der Hildener Autohäuser wieder die aktuellsten Fahrzeug direkt zum Kunden, die im persönlichen Gespräch viele Fragen klären können. Zum Beispiel die nach den verschiedenen Antriebsarten und der Zukunftsfähigkeit des Autos, aber auch nach den diversen Finanzierungsmöglichkeiten. Nebenbei sorgt die Musikschule mit ihren Ensembles auf dem Ellen-Wiederholt-Platz für Entspannung (Artikel rechts).

Zwölf Autohäuser mit über 20 Marken sind in diesem Jahr dabei. Hinzu kommt ein Zweirad-Händler. Begonnen hatte die „kleine IAA“ 1992 mit acht Händlern. Diesmal sind Fahrzeuge mit modernen und zukunftsorientierten Benzin- und Dieselantrieben, Hybrid- und Elektrofahrzeuge in der gesamten Mittelstraße ausgestellt. Vom Kleinwagen bis zum Transporter, vom Cabriolet bis zur Limousine können sich die Besucher der Autoschau die unterschiedlichen Modelle der verschiedenen Marken näher ansehen. Opelhändler Ralf Gierten etwa bringt den brandneuen Zafira und den Vivaro, „einen Transporter in VW-Bus-Größe“ mit. Er sagt allerdings gleich: „Das Angebot an E-Fahrzeugen wird nicht sehr groß sein, einfach, weil die Nachfrage auch eher verhalten ist.“ Hauptsorge der Kunden seien die hohen Anschaffungspreise, die Reichweite und das Laden.

Vielleicht können da die Stadtwerke Hilden weiterhelfen: Sie informieren an einem Infostand über die verschiedenen Möglichkeiten, sein E-Fahrzeug zu Hause oder beim Arbeitgeber zu laden.