Ausbildungs-Projekt im Akzo-Nobel-Werk Hilden

Hilden : Schülerin leitet für einen Tag das Akzo-Nobel-Werk

(ilpl) „Ich hätte nicht gedacht, dass ein Werksleiter so direkten und persönlichen Kontakt zu den Mitarbeitern pflegt und sich auch in der Produktion aufhält“, fasst Gala Gottschalg, Abiturientin des Suitbertus Gymnasium in Düsseldorf, ihren Tag als Werkleiterin des Standortes Hilden von AkzoNobel zusammen.

Sie hatte sich bei der ChemCologne-Aktion „Meine Position ist spitze!“ beworben, um am 22. August für einen Tag die Chefrolle von Werkleiter Dr. Volker Puchta zu übernehmen. „Als Werksleiter muss man auch viel über Produkte und die Chemie dahinter wissen. Besonders gefallen haben mir daher die praktischen Übungen im Labor“, berichtet die 17-Jährige. Der Tag habe ihre Erwartungen übertroffen. Überrascht sei sie auch von der Vielzahl an Themen und der Zusammenarbeit mit internationalen Teams in dem großen Werk gewesen. Mit seinen hochqualitativen Lacken und Farben für die Holz- und Metallverarbeitung ist das Werk in Hilden einer der größten Produktions- und Entwicklungsstandorte von AkzoNobel in Europa.

Nach einer gründlichen Sicherheitseinweisung ging es direkt in die Produktion, wo das Tages-Meeting stattfand: Zu ihren Aufgaben gehörte weiterhin eine Sicherheitsbegehung im Werk. Anschließend leitete Gala Gottschalg eine Telefonkonferenz mit Teilnehmern aus anderen europäischen AkzoNobel Standorten. In englischer Sprache galt es, den aktuellen Projektstatus darzustellen und die Entscheidung für eine große Investition am Standort vorzubereiten.

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Der Rollentausch endete gegen 17 Uhr. „Gala war engagiert, hat viele Fragen gestellt und vor allem im Labor echtes Talent bewiesen“, freut sich Puchta. Nachwuchs für Führungspositionen wird überall gesucht. Gala Gottschalg, die Lebensmittelchemikerin werden will, und Puchta versprachen sich, in Kontakt zu bleiben – vielleicht kann sie während ihres Studiums ein Praktikum in Hilden machen.

ChemCologne ist ein Netzwerk der chemischen Industrie im Rheinland, das die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Chemie-Region weiterentwickeln und sie bei Investoren bekannter machen will.