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Arbeitsmarktzahlen für Januar 2021 in Hilden und Haan

Arbeitsmarktzahlen für Hilden und Haan : Arbeitslosigkeit steigt im Januar an

In Hilden und Haan sind aktuell 3095 Menschen ohne Arbeitsplatz. Quote: 6,6 Prozent. Für beide Städte sind 566 freie Stellen gemeldet, 50 mehr als im Vorjahresmonat.

(-dts) Die Arbeitslosenquote in Haan ist im Januar von 6,1 auf 6,3 Prozent und in Hilden von 6,5 auf 6,7 Prozent gestiegen. In beiden Städten sind 3095 Frauen und Männer ohne Arbeitsplatz; 1019 leben in Haan. In beiden Städten meldeten sich im Januar 473 neu oder erneut Arbeitslos. Das sind 143 weniger als im Vorjahr. Zugleich fanden 352 Personen eine neue Arbeitsstelle; 92 weniger als im Vorjahr.

„Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Januar war erwartet. Dieser ist nicht auf den verschärften Lockdown ab Mitte Dezember zurückzuführen. Die Ursachen sind vielmehr saisontypisch, weil zum Jahresende viele befristete Arbeitsverträge auslaufen“, erklärte Karl Tymister, Chef der Agentur für Arbeit im Kreis Mettmann, bei Vorlage der Arbeitsmarktzahlen für Januar.  Außerdem fielen allgemein wegen des Winterwetters Jobs in den Außenberufen, wie beispielsweise in der Baubranche, weg. Der Anstieg sei in diesem Jahr sogar niedriger ausgefallen als vor einem Jahr, sagte Tymister.

In Folge der Pandemie war die Arbeitslosigkeit aber im Frühjahr 2020 deutlich gestiegen und liegt auch aktuell noch um etwa 20 Prozent über dem Vorjahr. Erfreulich sei die Arbeitskräftenachfrage. Die Unternehmen suchten auch unter den aktuellen Rahmenbedingungen weiterhin Personal, stellte der Arbeitsagentur-Chef fest. Die Arbeitgeber meldeten mehr offene Stellen als im Dezember und auch mehr als vor einem Jahr. Insgesamt sind über 2700 Stellen im Kreis Mettmann frei. „Es gibt also auch jetzt viele Chancen auf dem Arbeitsmarkt.“

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Inzwischen liegen die Kurzarbeiter-Zahlen für September vor: Demnach haben 15.517 Personen in 1749 Betrieben Kurzarbeitergeld bezogen; 5714 Betriebe hatten vorsichtshalber für 84.851 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Gegenüber August sank die Inanspruchnahme von Kurzarbeit um 26,8 Prozent.