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Arbeitsmarktzahlen für Hilden und Haan im November 2020

Arbeitsmarktzahlen : Arbeitslosenzahl in Hilden und Haan sinkt im November

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Kreis Mettmann im November gesunken. Insgesamt sind 17.690 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 109 Personen oder 0,6 Prozent weniger als im Oktober, aber 3.218 Personen bzw. 22,2 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Aktuell sind in Hilden und Haan 2966 Menschen arbeitslos gemeldet. Damit liegt die Arbeitslosenzahl Ende November ganz leicht (7) unter der von Ende Oktober, ist aber um nahezu 500 höher als vor Jahresfrist. Die Arbeitslosenquote für beide Städte liegt bei 6,3 Prozent, genau ein Prozent höher als vor 12 Monaten.

In Haan ging die Zahl um 13 auf 991 zurück; die Quote sank auf 6,1 Prozent. In Hilden gab es Ende November 6 Arbeitslose mehr (insgesamt 1975) als zu Monatsbeginn, die Quote blieb bei 6,4 Prozent. Bei der Vorlage der Arbeitsmarktzahlen für November erklärte Karl Tymister, Chef der Arbeitsagentur im Kreis Mettmann, dass die Arbeitgeber aus Haan und Hilden  im Monatsverlauf 176 neue Arbeitsstellen meldeten,  21 mehr als vor einem Jahr. Damit sind in der Geschäftsstelle Hilden aktuell 493 freie Stellen gemeldet. Der Bestand verringert sich um 141 Stellen zum Vorjahr.

„Trotz des Lockdowns geht die Arbeitslosigkeit im November im Kreis Mettmann leicht zurück, sie liegt aufgrund der Corona-Pandemie aber noch um rund 22 Prozent höher als vor einem Jahr. Die Arbeitgeber meldeten sogar mehr offene Stellen als im Vorjahresmonat. Damit wird deutlich: Es gibt noch viel Bewegung auf dem Arbeitsmarkt“, so Karl Tymister. Kreisweit liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei 6,8 Prozent.

Die Statistik der hochgerechneten Zahlen zur realisierten Kurzarbeit liegt nun für Juli 2020 vor; die Zahlen liegt immer erst mit einem Versatz von sechs Monaten vor. Demnach haben im Juli 22.441 Personen in 2180 Betrieben Kurzarbeitergeld bezogen. Bis Ende Juli hatten 5618 Betriebe für 84.056 Beschäftigte vorsichtshalber Kurzarbeit angezeigt. Im Vergleich zu Juni sank die Inanspruchnahme der Kurzarbeit bei den Beschäftigten um 31,6 Prozent.

 Aufgrund der aktuellen Situation nutzten weiterhin viele Unternehmen die Kurzarbeit um den Arbeitsausfall zu kompensieren, berichtete Tymister. „Und mit den neuen Einschränkungen im November kommen auch Arbeitgeber hinzu, die ihre Beschäftigten mit dem Kurzarbeitergeld im Unternehmen halten wollen.“

(-dts)