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An diesen Orten fühlen sich Hildener und Haaner unwohl

Hilden : An diesen Orten fühlen sich Hildener und Haaner unwohl

Angsträume sind Orte, an denen sich Menschen unwohl und unsicher fühlen – davon gibt es auch in Hilden und Haan einige Orte. In Haan sind es beispielsweise die Bahnhof-Unterführung und der Parkplatz in Gruiten, die Siemensstraße, das Sandbachtal, aber auch der Schillerpark oder der Bereich Thunbusch.

In Hilden gehört das Holterhöfchen dazu, außerdem die Unterführung zwischen Baustraße und Pungshausstraße sowie einsame Orte wie der Roten Weg.

Während der eine nachts den Fußgänger- und Radweg zwischen Augustastraße und Nordstraße oder die Abkürzung durch den Hildener Stadtpark nicht mehr nutzt, weil er sich dort unwohl fühlt, macht es dem anderen nichts auf. Es gibt kein allgemein gültiges Sicherheitsgefühl, es ist sehr subjektiv. „Ein polizeilich klassifizierter und fest definierter Begriff ist die Vokabel „Angstraum“ nicht“, erklärt Polizeisprecher Daniel Uebber. „Die Polizei nennt Orte, an denen es ein verstärktes Einsatz- oder Straftatenaufkommen gibt „Brennpunkte“ – an solchen Brennpunkten setzt die Polizei dann Schwerpunkte ihrer Arbeit, was unter anderem bedeutet, dass wir an solchen Orten die Präsenz der Polizei sichtbar erhöhen – durch uniformierte Polizeikräfte, vermehrtes „Anfahren“ im Rahmen der Streife. Gleichzeitig erhöhen wir aber auch die nicht sichtbare Präsenz durch zivile Kräfte, die verdeckt versuchen, Straftäter zu stellen.“ In Hilden oder Haan gibt es laut Uebber keine Brennpunkte.

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In Hilden hat sich die Politik vor einiger Zeit mit dem Holterhöfchen beschäftigt – für viele Menschen ein Angstraum. Bisher wurde die Leistung der Straßenbeleuchtung dort von 20 bis 6 Uhr um 50 Prozent gedrosselt. Auf Antrag der CDU dimmt die Stadt das Licht nun erst ab 24 Uhr. Auf diese Weise konnte der Angstraum zumindest teilweise entschärft werden.