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60 Hildener verstoßen gegen Kontaktverbot

Corona-Krise : 60 Hildener verstoßen gegen das Kontaktverbot

Vor allem in Parkanlagen hat das Hildener Ordnungsamt Menschen erwischt, die gegen das Kontaktverbot verstoßen haben. 200 Euro Strafe kostet das. 60 Mal hat die Stadt in den letzten Wochen und Tagen ein entsprechendes Bußgeldverfahren eingeleitet.

200 Euro kostet es, wenn man in Hilden gegen das Kontaktverbot verstößt – ein stolzer Betrag. Trotzdem hat konnte die hohe Strafe 60 Menschen nicht davon abbringen, gegen die Coronaschutzverordnung zu verstoßen.

Die meisten Verstöße haben die Polizei und der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) in öffentlichen Grünanlagen festgestellt, erklärte die Stadt auf Nachfrage. Beispielsweise, wenn sich Menschen bei dem größtenteils sonnigen Wetter im Park treffen und ein gemeinsames Bier trinken – als Ersatz für den Kneipenbesuch.

„Auch wenn die Fallzahlen der Neuinfizierungen rückläufig sind, müssen wir bei der Umsetzung der bestehenden Maßnahmen konsequent sein“, erklärt Michael Siebert, Leiter des Ordnungsamtes sowie des Stabs für außergewöhnlich Ereignisse. „Nur wenn Gewerbetreibende, Bürgerinnen und Bürger sich an die Hygienevorschriften halten, können wir eine erneute Infektionswelle verhindern. Hier ist von allen vernünftiges und vorsichtiges Verhalten gefragt.“

Die Lockerungen der Schutzverordnung bedeuten für das Ordnungsamt keinesfalls weniger Arbeit „Um die intensiven Kontrollen – auch in den Abendstunden und am Wochenende – weiterhin zu gewährleisten, unterstützen seit einigen Wochen städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer Ämter den KOD“, erklärt Michael Siebert weiter.

(tobi)