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WLH will beim neuen Haaner Rathaus sparen

Haan : WLH will beim neuen Rathaus sparen

Beim Raumprogramm könnten 300 Quadratmeter Nutzfläche wegfallen. Dadurch ließen sich bei den Herstellungskosten rund 1,4 Millionen Euro einsparen, so die Wählergemeinschaft.

Ein Rathausneubau für Haan ist für die Wählergemeinschaft Lebenswertes Haan „dringend und zwingend notwendig, da die Raumnot in der Verwaltung gegenwärtig ist“. Damit die Kosten für das Gesamtprojekt inklusive Umzug, Rückbau der alten Verwaltungsgebäude, Herstellung der Stellplätze usw. nicht aus dem Ruder laufen, macht die WLH einen Sparvorschlag im Rat und hofft auf die Unterstützung aller Fraktionen.

Die WLH will beim Raumprogramm 300 Quadratmeter Nutzfläche sparen, weil es jetzt mehr Homeoffice-Plätze geben. Im Raumprogramm stehe: Im neuen Rathaus werden ebenfalls Fraktionsräume für die Fraktionsarbeit vorgesehen. Um Synergien zu schaffen und den weiteren Besprechungsbedarf abzudecken, stehen die Fraktionsräume außerhalb der Nutzung durch die Fraktionen der Stadtverwaltung als Besprechungsräume zu Verfügung. Jedem Fraktionsraum werde eine Büroeinheit zugeordnet, welche außerhalb der Nutzung durch die Fraktionen der Stadtverwaltung als temporäre Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Die Fraktionsbüros können wahlweise auch ohne Trennwand zum Fraktionsraum ausgebildet werden, um die Fraktionsräume zu vergrößern.  Die Fraktionsräume können außerhalb der Nutzung durch die Fraktionen auch von anderen Organisationseinheiten, etwa der Volkshochschule, genutzt werden.

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Aufgrund von Corona fänden viele Besprechungen digital statt. Das werde sicher auch nach der Pandemie genutzt. Deshalb werde die  zuvor angenommene Anzahl von Besprechungsräumen nicht mehr benötigen. Bei einer Verringerung von 300 Quadratmetern Nutzfläche könnten laut WLH bereits Herstellungskosten von rund 1,4 Millionen Euro eingespart werden.