1. NRW
  2. Städte
  3. Haan

WLH fordert auf Ortstermin Ausbau der Ohligser Straße in Haan

Haan : WLH fordert auf Ortstermin Ausbau der Ohligser Straße

(ilpl) Der Fraktion ist es gelungen, Vertreter des Regionalrats und der Bezirksregierung Düsseldorf zur Ortsbesichtigung der Ohligser Straße/Erikaweg nach Haan einzuladen.

Anwohner und Vertreter der Politik stellten beim Besuch gemeinsam ihr großes Ziel vor: die Ohligser Straße vom Kreisverkehr Am Schlagbaum bis zur Stadtgrenze Solingen soll sicherer werden.

Sie wird, so der Vorschlag, zeitnah auf Kosten des Landes NRW mit einem Geh- und Radweg ausgebaut, denn dazu bestehe seit den 90iger-Jahren eine vertragliche Verpflichtung. Der Ausbau solle geschwindigkeitsreduzierend sein, und so allen Verkehrsteilnehmern rund um die Kita Erikaweg zu mehr Sicherheit verhelfen.

Dem Vorsitzenden des Verkehrsausschusses im Regionalrat, Hans-Hugo Papen, wurden fast 300 gesammelte Unterschriften überreicht. Diese sprechen sich für den Ausbau aus, der möglichst auf die Prioritätenliste für den kommunalen Straßenbau gesetzt werden solle.

Kinder hatten mit Unterstützung der Eltern Unterschriften in der Nachbarschaft gesammelt, denn gerade für sie ist das Wohnen an der Ohligser Straße sehr gefährlich.

Die Straße hat keinen ordnungsgemäßen Fußweg und ist unzureichend beleuchtet. Ein Fahrradweg ist im betroffenen Teilstück der L228 überhaupt nicht vorhanden.

  • Wenn an der Ecke Erikaweg/Ohligser Straße
    Haan : Unterschriften-Übergabe zum Ausbau Ohligser Straße
  • Entlang der unteren Ohligser Straße in
    Haan : Ausbau der Ohligser Straße offen
  • Voon links: Tobias Kaimer, Ewald Vielhaus,
    Haan : CDU Haan besichtigt Ohligser Straße

Dass die Ohligser Straße als „Rennstrecke“ genutzt wird, sei allgemein bekannt. 2017 wurden bei einer Radarmessung 97 Geschwindigkeitsüberschreitungen erfasst hatte. Auch schwerste Verkehrsunfälle habe es gegeben.

„Wir möchten nicht, dass die Ohligser Straße der Unfallbrennpunkt in Haan wird, wenn demnächst noch mehr Fußgänger, Fahrradfahrer und Kraftfahrzeuge zur zukünftigen Kita Erikaweg diese nutzen müssen“, sagt Meike Lukat die Fraktionsvorsitzende der WLH. „Hier gilt es nun, präventiv schnell zu handeln.“